Wird die Durchfahrt am Fürstenplatz nun gesperrt?

Innenstadt Schneeberg arbeitet am Verkehrskonzept

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Zur Vorstellung der Varianten zum Verkehrskonzept waren rund 50 interessierte Bürger ins Kulturzentrum gekommen. Foto: Ralf Wendland

Schneeberg. Haben Autofahrer in Schneebergs Innenstadt bald schlechte Karten? Geht es nach den Entwürfen zum Verkehrskonzept und folgt man der Vorzugsvariante, so ist künftig die Durchfahrt am Fürstenplatz zwischen Postplatz und Rathaus gesperrt.

Bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung, die im Kulturzentrum "Goldne Sonne" gelaufen ist, sind insgesamt sechs Varianten seitens des beauftragten Fachbüros, SVU Dresden, vorgestellt worden. Im Vorfeld hat man Grundlagen und Konfliktpunkte untersucht, die mittels der Bestandssituation und einer Knotenpunktzählung herausgefiltert worden sind.Auch die Öffentlichkeit ist einbezogen worden - 200 Fragebögen waren es in Summe.

Nur 13 Prozent der Fahrzeuge steuern tatsächlich den Fürstenplatz an

Wie Schneebergs Bürgermeister Info Seifert erklärt, sei es das Ziel, den störenden Durchgangsverkehr aus der Stadt herauszubekommen und damit die Innenstadt attraktiver und lebenswerter zu machen. Festgestellt habe man, dass 87 Prozent der Fahrzeuge über den Fürstenplatz nur durchfahren.

"Wir wissen, dass es schwierig ist, mit Gewohnheiten zu brechen. Man wird sich umstellen müssen und kann nicht mehr gewohnte Weg nutzen." Dennoch ist das Stadtoberhaupt für die harte Variante, um dann zu sehen, wie sich die Verkehr entwickelt, wenn der Fürstenplatz tatsächlich gesperrt ist: "Dann muss man eventuell nachjustieren." Fakt sei: die Stadt soll weiter von allen Seiten aus erreichbar sein - es soll keine Einschränkung geben. Radfahrer, der ÖPNV und Taxis sind von der Vollsperrung ausgeschlossen.