Wirtschaftsminister Dulig besucht erfolgreiches Auer Unternehmen

Wirtschaft Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG Blema Kircheis

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Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (re.) hat die Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG Blema Kircheis in Aue besucht. Geschäftsführer Uwe Leonhardt (li.) hat ihn durchs Unternehmen geführt. Foto: Wendland

Aue. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat die Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG Blema Kircheis in Aue besucht und ist mit Geschäftsführer Uwe Leonhardt ins Gespräch gekommen.

2017 wurde die Firma für ihre Innovation ausgezeichnet

Dulig sagt: "Mitgebracht habe ich Neugier, Interesse und Wertschätzung." Der Minister wollte das Unternehmen kennenlernen, das letztes Jahr den Sächsischen Staatspreis für Innovation verliehen bekommen hat. Diesen Preis bekommt man nicht einfach so. "Alle reden über Innovation. Der Begriff ist nicht mehr so innovativ, da muss man schon zeigen, was man draufhat", sagt Dulig, der die Geschichte des Auer Unternehmens eng mit dem Ort verbunden sieht.

Es sei wichtig, dass diese Geschichte weitererzählt wird. Man brauche auch weiterhin Industriearbeitsplätze. Wo holen wir denn in Sachsen die Wertschöpfung her? Das sei die Industrie. Man müsse schauen, wo die Player sitzen, die weltmarktfähig sind.

Verkauft wird auch an Russland, China und die USA

Zum Thema Sanktionen, die aktuell in aller Munde sind und diskutiert werden, sagt Dulig: "Wir haben in Sachsen von Beginn an gesagt, wie müssen schauen, wie wir die Sanktions-Politik in Richtung Russland überwinden. Was wir fordern ist, dass es nicht zu einer weiteren Versschärfung kommt, sondern eher wieder Bewegung reinkommt." Uwe Leonhardt sagt: "Wir produzieren Hochleistungsmaschinen, die hier entwickelt werden und die wir weltweit verkaufen."

Leonhardt spricht von der hohen Schule des Fabrikantentums in der Wiege des Maschinenbaus. "Wir haben gute Geschäfte mit den USA, die wir weiter ausbauen wollen, weil wir das als Schlüsselmarkt sehen. Auch mit Russland und China laufen die Geschäfte gut", erklärt Leonhardt, der seine eigene Erfahrung gemacht hat: "Die politische Landkarte spiegelt sich nicht wider in der ökonomischen Realität. Das könnte bei Stahllieferanten sicher anders aussehen."