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WLAN-Hotspots für das Erzgebirge

Ausbau Größter Baustein des Projektes ist nun abgeschlossen

Ehrenfriedersdorf. 

Ehrenfriedersdorf. Im Beisein von Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Staatsregierung für Digitales, wurde am Freitag in Ehrenfriedersdorf das bisher größte WLAN-Projekt im Freistaat in Betrieb genommen. Im Rahmen des Ausbaus wurden Hotspots an 48 Standorten in insgesamt 23 Kommunen installiert. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf etwas über eine Million Euro. Davon tragen die beteiligten Kommunen einen Eigenanteil von circa 211.000 Euro. Der Freistaat beteiligt sich über die Richtlinie DIOS mit mehr als 840.000 Euro an Fördermitteln.

Für Touristen attraktiver

Der Erzgebirgskreis hat sich als erster sächsischer Landkreis dazu entschieden, ein interkommunales WLAN-Netz zu errichten. Durch die Bereitstellung freizugänglicher WLAN-Angebote soll das bei vielen Touristen beliebte Erzgebirge weiter an Attraktivität gewinnen. Der Landkreis hat bereits 2016 Fördermittel des Freistaates in Anspruch genommen, um die genauen Standorte der WLAN-Hot-Spots zu evaluieren und ein einheitliches Anmeldesystem zu schaffen. Mit dem neuen Hotspot sind ab sofort die Standorte am Greifenstein, der Greifenbachstauweiher und die Jugendherberge Hormersdorf ans WLAN-Netz angeschlossen.

Umsetzung dauerte nur ein halbes Jahr

Über eine leistungsfähige Richtfunkstrecke erhalten nun mehrere Standorte in dem großen Waldgebiet einen leistungsfähigen Anschluss an einen Glasfaserknoten in der Stadt Ehrenfriedersdorf. Insgesamt sind im Erzgebirgskreis damit nunmehr 14 Hotspot-Standorte bautechnisch abgenommen, weitere sind bereits zeitweise oder dauerhaft im Testbetrieb. Stefan Brangs: "Erst Anfang Juli konnte ich den Förderbescheid zum WLAN Projekt überreichen, kein halbes Jahr später nehmen wir die Hotspots bereits in Betrieb. Es freut mich sehr, dass es mit der Realisierung so schnell vorangeht. Für die Besucherinnen und Besucher ist kostenloses WLAN eine wichtige Ergänzung des touristischen Angebots vor Ort. Ich hoffe, dass viele Regionen diesem Beispiel folgen werden."



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