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Wo sich Blechpyramiden drehen

Handwerk Werkstatt in Bernsbach aus dem Jahre 1874 wurde aufwendig überholt

Bernsbach. 

Bernsbach. Transmissionen, Exzenterpressen um das Jahr 1900, mit den dazugehörigen Biege- und Stanzwerkzeugen oder eine manuell betriebene Kreisschere zeugen von einer historischen Werkstatt. Die Fertigung von Blechpyramiden zeugt von der erzgebirgischen Weihnachtstradition. Im Jahre 1874 gründete Albin Auerswald in der Grünhainer Str. 10 in Bernsbach seine Werkstatt, die aufwendig überholt wurde.

Weihnachtliches aus Blech

"Gegenwärtig dominiert die moderne Massenfertigung. Unser Ziel ist es Exemplare, die ganz am Anfang mit einfachsten Mitteln gefertigt wurden, bekannt zu machen. Es soll veranschaulicht werden, dass es nicht nur Weihnachtspyramiden aus Holz gibt, selbst Schwibbögen wurden ursprünglich aus Blech und Draht gefertigt und Rüböl-Lampen gedrückt oder geklempnert", sagte Karl-Heinz Friedrich, der seiner Enkelin Angelie bereits mit Interesse die Arbeitsgänge an den ursprünglichen Maschinen erläutern konnte. In der Werkstatt in Bernsbach kann so auf Wunsch originalgetreu "Weihnachtliches aus Blech" nachgebaut werden. Die Fertigung kann dabei auch ausschließlich traditionell in reiner Handarbeit erfolgen.

Ein Besuch der Werkstatt ist zum Beispiel noch bis Maria Lichtmess, freitags ab 18 Uhr mit Voranmeldung möglich. Jeder, der sich für dieses historische Handwerk interessiert, ist willkommen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.blechpyramide.de.