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Wohnungsbrand: Rettung in letzter Sekunde

Blaulicht Fünf verletzte Personen nach Brand in Annaberg

Annaberg-Buchholz. 

Annaberg-Buchholz. In Annaberg-Buchholz ist es am Samstagmorgen gegen 07 Uhr zu einem Wohnungsbrand im Herzog-Georg-Ring gekommen. Wie Einsatzleiter Paul Reuter von der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz berichtet, wurden die Kameraden gegen 07.15 Uhr alarmiert.

 

Fünf verletzte Personen

Vor Ort eingetroffen stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss nahezu in Vollbrand. Brandherd war laut dem Einsatzleiter die Küche. Umgehend gingen die Kameraden zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor und konnten den verletzten Wohnungsinhaber aus seiner Brandwohnung in aller letzter Sekunde retten. In dem Mehrfamilienhaus in dem acht Wohnungen sind, mussten circa 15 Personen das Gebäude verlassen. Ersten Informationen zu Folge wurden fünf Personen verletzt, zwei davon schwer. Sie kamen in ein Krankenhaus.

 

Ermittlungen zur Brandursache

Vier Trupps unter schwerem Atemschutz kamen zum Einsatz. Insgesamt waren 68 Kameraden der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz, bestehend aus den Stadtteilwehren Annaberg, Buchholz, Frohnau und Cunersdorf im Einsatz. Auch der diensthabenden Kreisbrandmeister sowie zwei Notärzte und der Rettungsdienst waren vor Ort. Zur Brandursache ermittelt die Polizei. Das Haus ist vorübergehend nicht mehr bewohnbar.

Update: Sonntag, der 29. August

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war der Brand in der Küche der betroffenen Wohnung ausgebrochen. Zwei Hausbewohner (31, 36) hatten die Wohnungstür der Brandwohnung aufgetreten und den 75-Jährigen gerettet. Der Senior sowie der 31-Jährige wurden mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Hausbewohner konnten sich vor Eintreffen der Einsatzkräfte selbst in Sicherheit bringen. Fünf Bewohner (w/2 Monate, w/36, m/54, m/92, w/93) wurden zur weiteren Untersuchung wegen des Verdachts der Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Zudem erlitt ein Polizeibeamter des Polizeireviers Annaberg leichte Verletzungen aufgrund einer Raugasvergiftung und musste im Rettungswagen behandelt werden. Das Mehrfamilienhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens sind derzeit noch nicht bekannt.

Nachdem ein Brandursachenermittler die Wohnung untersuchte, kann nunmehr mitgeteilt werden, dass der Brand durch ein elektrisches Küchengerät ausgelöst wurde. Ob der Brand fahrlässig oder durch einen technischen Defekt entstanden ist, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.