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Sachsen

Wolfgang Triebert stellt sich erneut in Zwönitz zur Wahl

Bürgermeisterwahl Amtsinhaber wirft seinen Hut mit in den Ring

Zwönitz. 

Zwönitz. Die Verwaltung einer Stadt kann man mit einem Unternehmen vergleichen und der Bürgermeister ist der Geschäftsführer, der alles managt, koordiniert und dafür sorgt, dass Mitarbeiter motiviert ihrer Tätigkeit nachgehen, Qualität liefern und innovativ unterwegs sind. In der Stadt Zwönitz hält Wolfgang Triebert seit 2008 das Zepter als Stadtoberhaupt in der Hand und füllt diese verantwortungsvolle Tätigkeit erfolgreich aus.

 

Innovative Unternehmen sollen Zwönitz zu einer "Smart City" machen

Die Stadtverwaltung zählt 180 Mitarbeiter und ist mittlerweile der größte Arbeitgeber in Zwönitz. Wolfgang Triebert möchte in den kommenden Jahren die Stadt weiter voranbringen und stellt sich am 12. Juni erneut zur Wahl. In Zwönitz laufen einige Projekte. Die größten, die eng miteinander verbunden sind, sind der Speicher, der zu einem innovativen Gewerbezentrum umgebaut wird und Smart City. "Smart City ist dann erfolgreich, wenn sich im Speicher innovative Unternehmen ansiedeln und der Speicher gefüllt ist. Das ist das große Ziel, was im Raum steht. Wir werden hoffentlich Ende 2023 die bauliche Hülle fertig haben und Ende 2024 fertig sein", so Triebert.

 

Triebert möchte diese Herausforderungen annehmen

Wie der 52-jährige Diplom-Ingenieur für Automatisierungstechnik sagt, wolle man die Stadt noch attraktiver machen für junge Leute: "Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass Zwönitz eine konstante Einwohnerzahl hat." Eine besondere Schwierigkeit sieht Triebert bei den Rahmenbedingungen mit explodierenden Preisen: "Es ist ein Kunststück, das Ganze so zu gestalten, dass die Verschuldung bei null bleibt und das trotz aller Großprojekte, die wir haben." Im Jahr 2008 hatte Zwönitz 2,6 Millionen Schulden und 2013 kam mit Hormersdorf eine weitere Million hinzu. Schuldenfrei ist die Stadt Zwönitz seit 2020. Herausforderungen sieht Triebert bei der Bekämpfung der Pandemie-Folgen. Die Vereinsarbeit wieder in Gang zu setzen, sei dabei ein riesiges Aufgabenfeld. Und es kämen aufgrund des Krieges in der Ukraine neue Herausforderungen hinzu, die heute noch schwer abzuschätzen seien.

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