Wolkenstein gewinnt Vorausscheid bei strömenden Regen

Fussball Wetter hält die Nachwuchskicker nicht von Spielfreude ab

wolkenstein-gewinnt-vorausscheid-bei-stroemenden-regen
In der Vorrunde des Energiecups standen sich die Teams der Grundschulen Zöblitz (dunkelblau) und Wolkenstein (hellblau) gegenüber. Die Partie endete 0:8. Foto: Jan Görner

Marienberg. Die Grundschule Wolkenstein hat den Vorausscheid zum Energie-Cup auf dem Sportkomplex im Marienberger Turnvater-Jahn-Weg gewonnen. Damit sind die Erzgebirger zum zweiten Mal in Folge für das große Finale im Juni in Döbeln qualifiziert. Insgesamt acht Teams sind am Start gewesen.

Lauterbacher an der Spitze von Gruppe B

Im Finale bezwangen die Wolkensteiner die Grundschule aus Lauterbach mit 2:0. Beide Mannschaften waren bereits in der Gruppenphase aufeinander getroffen. Diese Partie wurde beim Spielstand von 1:1 abgepfiffen. Da beide Mannschaften das gleiche Punkte- und Torverhältnis aufwiesen, musste der Gruppensieger im Neunmeterschießen ermittelt werden. Das konnten die Lauterbacher noch mit 3:2 für sich entscheiden. Damit landeten sie an der Spitze der Gruppe B.

Turnierdritter wurde Mildenau. Das Team gewann das Spiel um Bronze mit 3:0 gegen die Grundschule Herzog Heinrich Marienberg. Auf den Plätzen Fünf bis Acht folgten Pobershau, Großrückerswalde, Zöblitz und der Turnierneuling aus Großolbersdorf. Weniger erfreulich war für die Veranstalter das Wetter. Vor allem am Vormittag regnete es immer wieder und das teils heftig. Die Spieler auf dem Platz störte das wenig. Auch unter den Fans fanden sich viele Hartgesottene wieder, die sich durch das Wetter nicht von ihren lauten Anfeuerungsrufen abhalten ließen. Zum Glück konnte sich jeder in der Turnhalle des Sportkomplexes aufwärmen.

Organisiert hat die Veranstaltung wie immer die Energieversorgung Marienberg. Etwa zehn Energieversorger und Stadtwerke im Freistaat führen vergleichbare Turniere durch. Die Sieger reisen dann zum großen Finale nach Döbeln. "Wir wollen Kinder spielerisch an den Sport heranführen", kennzeichnete Stephan Baier vom Marketing der EVM das Anliegen des Turniers. Gleichzeitig möchte das Unternehmen so auch die guten Beziehungen zu den Schulen pflegen.