Wolkenstein: Hochwasserschäden werden beseitigt

Sanierung Bauarbeiten in Wolkensteiner Schweiz gehen im Frühling weiter

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Der Abschnitt des Floßplatzer Weges der am Mühlgraben entlang führt, wird fünf Jahre nach der Beschädigung durch das Zschopau-Hochwasser saniert. Auch der Mühlgraben (rechts) wird gebaut. Foto: S. Häfner

Floßplatz. Nach den Bauarbeiten ist vor den Bauarbeiten: Besucher der Wolkensteiner Schweiz sowie Einwohner von Floßplatz müssen sich dieses Jahr erneut auf Bauarbeiten in dem Naherholungsbiet an der Zschopau einrichten. Nach dem Winter soll die historische Steinbogenbrücke über die Zschopau fertig gebaut werden. Sie war 2013 während des Hochwassers stark beschädigt worden und wird seit 2017 für rund zwei Millionen Euro saniert.

Instandsetzung kostet 431.000 Euro

Anschließend wird wenige Meter von der denkmalgeschützten Überquerung entfernt die nächste Baustelle eingerichtet und ein Abschnitt des Floßplatzer Weges sowie der parallel dazu führende Mühlgraben, ein Nebenarm der Zschopau, saniert. Auch hier wird ein Schaden der Flut von vor fünf Jahren beseitigt.

Der Wolkensteiner Stadtrat hat die Arbeiten an eine Firma aus Großrückerswalde vergeben. Sie hatte mit rund 431.000 Euro das günstigste von insgesamt vier Angeboten abgegeben. Die Kosten für die Instandsetzung übernimmt der Freistaat.

Straße war stark beschädigt

Das Hauptaugenmerk liegt laut Bauamtsleiter Jens Voigt auf der Sanierung der Straße. Sie ist eine von zwei Trassen, über die die Floßplatzer in ihren Wohnort gelangen sowie Wanderer und Kletterer in die Wolkensteiner Schweiz.

Die Straße war bei der Flut so stark beschädigt worden, dass sie für einige Tage sogar gesperrt werden musste, weil sich im Asphalt ein Loch aufgetan hatte. Gebaut wird zudem die Mühlgrabenmauer, die den schmalen Bach von der Straße trennt, sowie das marode Geländer auf der Mauer, so der Bauamtsleiter. Während der Bauarbeiten wird Floßplatz nur über die B 101 erreichbar sein.