Wolkenstein will Häuslebauer anlocken

Zuzug Neues Bauland soll fallende Einwohnerzahlen aufhalten

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Foto: Getty Images/iStockphoto/OlegGr

Wolkenstein. Die Ansiedelung neuer Einwohner in der Bergstadt Wolkenstein ist eines der wichtigsten Ziele von Bürgermeister Wolfram Liebing. Denn wie in nahezu allen anderen Kommunen des Erzgebirges sinkt auch in Wolkenstein die Anzahl der Bevölkerung.

Vor einigen Jahren war die Einwohnerzahl unter die 4000er Marke gefallen. Um wieder für Zuzug zu sorgen, hat Wolkenstein Bauland ausgewiesen. Nach ihrer Erschließung warten am Rand von Wolkenstein derzeit zehn erschlossene Grundstücke auf ihre künftigen Eigentümer, sagt der Bürgermeister. Die Resonanz von potenziellen Häuslebauern sei "nicht schlecht", so Liebing.

Er hebt die Lage des Wohngebietes "An der Butterleite" hervor, wo bereits einige Häuser stehen. Vor allem der Blick auf den benachbarten Kurort Warmbad sei erwähnenswert, so Liebing.

Der Quadratmeterpreis liege knapp unter 60 Euro. Bei großem Interesse könnten zehn weitere Grundstücke sofort nacherschlossen werden. Vermarktet werden die Grundstücke über eine Annaberg-Buchholzer Wohnungsagentur, sagt der Bürgermeister. Und er hegt schon weitergehende Pläne. Gegenüber dem Einkaufsmarkt am Wolkensteiner Ortseingang könnten auf einer Wiese weitere Ein- aber auch Mehrfamilienhäuser entstehen. Liebing weiß, dass in der Stadt derzeit vor allem größere Wohnungen für Familien fehlen.

Bauland hat die Stadt in der vergangenen Zeit aber auch im Ortsteil Hilmersdorf geschaffen. Dort wurde Gartenland in Baugrundstücke umgewandelt.