Wolle statt Pinsel und Farbe

Sonderschau Barbara Haubold zeigt "Wollkunst" in Stollberg

Stollberg. 

Stollberg. Wenn Barbara Haubold ihrer Kreativität freien Lauf lässt, dann greift sie heute nicht mehr zu Pinsel und Farbe, sondern eher zu Wolle. All ihre Bilder entstehen mittlerweile auf dieser Basis. Die 70-jährige aus Mülsen ist jetzt seit zehn Jahren mit der Kunst verbandelt.

Auf die Idee mit der Wolle ist sie bei einer Kur gestoßen. "Künstlerisch war ich auch vorher aktiv. Habe von Aquarell bis Öl alles ausprobiert. Das mit der Wolle hat mir sofort sehr gut gefallen. Es ist eine sehr saubere Sache. Man bekommt keine schmutzigen Finger. Die Technik habe ich aufgegriffen und für mich ausgearbeitet", erklärt die Hobby-Künstlerin, die zugibt, dass es schon anstrengend sein kann, wenn sie die Bilder gestaltet.

Die Zeit, die dafür aufgewendet wird, ist ganz unterschiedlich bemessen. An einem etwas größeren Bild sitzt Barbara Haubold einige Tage. Die Inspirationen nimmt sie sich aus der Natur: "Die Blumen-Motive stammen aus dem eigenen Garten. Außerdem reisen wir sehr gern und da habe ich immer die Kamera dabei und halte Dinge fest, die mir gefallen", erzählt Haubold. Diese Bilder dienen dann als Vorlage und werden in Wolle umgesetzt.