Worum es sich dreht

Das Wort zum Sonntag von Katrin Seifert

"Ich freue mich Jahr für Jahr auf den Augenblick, wenn sie sich wieder dreht, die Pyramide", sagt die Pfarrerin von Zschorlau.

Damit eine Pyramide gut läuft, braucht es Folgendes:

Es kommt unter anderem darauf an, dass die Spindel richtig in der Mitte dreht und dass die Flügel gleichmäßig und in der richtigen Neigung stehen. Wenn ich das weiter denke, dann wird mir jede Pyramide zu einem Sinnbild für unser Leben:

Was ist eigentlich die Mitte meines Lebens?

Die Adventszeit ruft dazu auf, uns dieser Frage zu stellen. Die vielen Gottesdienste und Andachten in den Kirchen bieten Stille und Besinnung. Jeder darf dabei sein, auch die Leute, die im Laufe ihres Lebens die Verbindung zur Kirche verloren haben.

Die adventliche Botschaft der Bibel weist auf Jesus Christus hin, der an Weihnachten in diese Welt gekommen ist.

Er ist es, um den es sich an Weihnachten dreht. Er schenkt jedem Menschen Licht und Wärme. Oft waren wir in diesem Jahr erschrocken, dass es so entsetzlich viel Dunkles und Schlimmes in der Welt und in unserem persönlichen Leben gibt.

Zünden wir aber trotzdem die Lichter auf unseren Pyramiden. Sie weisen uns auf das viel hellere Licht hin. Auf Jesus Christus, der uns auch in den dunkelsten und schwersten Zeiten Licht und Hoffnung bringt.