Wovon die Kameraden lange träumten ist nun Wirklichkeit geworden

FFW Niederlauterstein feiert vom 26. bis 28. Juni Einzug in neuen Feuerwehrstützpunkt

Niederlauterstein

Nur noch wenige Tage und das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauterstein kann feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Mit dem 26. bis 28. Juni 2026 steht also ein Festwochenende vor der Tür. Los geht es am Freitagabend mit der Festsitzung für geladene Gäste.

Der Samstag, 27. Juni, soll mit hoffentlich vielen interessierten großen und kleinen Bürgerinnen und Bürgern begangen werden. „Ab 10 Uhr öffnen wir die Türen zu unserem neuen Gerätehaus, werden Führungen anbieten. Das Kinderfest mit vielen Aktionen und Mitmachstationen soll keine Langeweile aufkommen lassen. Außerdem dürfen die Gäste im Rahmen unserer Technikschau die moderne Ausrüstung des Erkundungs- und Waldbrandzuges sowie die Einsatzgebiete der Drohnentechnik kennenlernen. Am Sonntag wird auch ein Blaulichtgottesdienst auf dem Areal stattfinden. Es soll insgesamt ein schönes Wochenende für die Niederlautersteiner werden, die alle herzlich eingeladen sind“, so Wehrleiter Mirko Morgenstern.

Ein Blick zurück

Schon lange stimmten die Arbeits- und Einsatzbedingungen für die Kameradinnen und Kameraden am Standort des alten Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauterstein nicht mehr.

So gab es schon 2014 erste Überlegungen hinsichtlich eines neuen Domizils. Es wurde bspw. über einen Erweiterungsbau nachgedacht. Die bürokratischen Hürden wären jedoch so immens gewesen, dass sich für einen Neubau entschieden wurde.

Neues Gerätehaus schafft optimale Arbeits- und Einsatzbedingungen

Das neue Feuerwehrgerätehaus in Art des Marienberger Würfels mit Umkleiden für Damen und Herren, sanitären Anlagen, Schulungsraum, Küche, Büro für den Wehrleiter, Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen sowie Werkstatt entstand auf dem Areal des ehemaligen Grundstücks der bekannten Reichel-Fabrik. Darüber hinaus gibt es nun 16 Privatstellplätze im Außenbereich.

Um den Zeichen der Zeit gerecht zu werden hat der Bau eine Luft-Wasser-Wärme-Pumpe sowie eine Photovoltaik-Anlage erhalten. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf insgesamt 1,9 Mio Euro. Rund ein Drittel davon kommt aus dem Fördertopf, der „Rest“ aus dem Stadtsäckel.

Gerätehaus auch als Zufluchtsort

Das neue Gerätehaus bietet nunmehr moderne Bedingungen für Einsätze und Ausbildung, schafft genügend Platz zur Unterbringung der Technik und stellt somit eine sinnvolle Investition für die Sicherheit der Bevölkerung dar. Des Weiteren soll es als Treffpunkt verschiedener Abteilungen fungieren und als Bindeglied zwischen FFW und den Einwohnern im Ort betrachtet werden.

Außerdem ist vorgesehen, die Einrichtung im Bedarfsfall auch als Anlaufstelle und Zufluchtsort für alle Hilfesuchenden zu nutzen.

Ein Dankeschön an die Stadt Marienberg

Aktuell sind in der FFW Niederlauterstein 27 Aktive (darunter eine Frau), sieben in der Alters- und Ehrenabteilung und zehn Mädchen und Jungen in der Kinder- und Jugendfeuerwehr integriert. Zuletzt genannte würde sich über weiteren Zuwachs sehr freuen.

Ein Großes Dankeschön geht an die Stadtverwaltung, Oberbürgermeister Andrè Heinrich und den Stadtrat für die großartige Unterstützung. Sie hatten stets offene Ohren für unsere Anliegen“, so der Wehrleiter abschließend.“

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