Wünschendorfer braut unverwechselbares Bier

Erfolg Weitere Sorten sollen hinzukommen

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Uwe Gottwald nimmt sein erstes selbst gebrautes Kellerbier in Augenschein. Foto: Jan Görner

Wünschendorf. Das erste Bier der Bierfabrik Erzgebirge ist fertig und schon wieder komplett ausgeschenkt.

Der Wünschendorfer Biersommelier Uwe Gottwald hat es kreiert. Der Gerstensaft heißt seiner Herkunft entsprechend "BFE Number 1", ist ein Kellerbier und sieht aus wie ein Sonnen durchflutetes Getreidefeld. Drei verschiedene Aromahopfen verleihen dem Bier seinen unverwechselbaren frischen, fruchtigen Geschmack.

"Brauvorgang dauerte etwa acht Stunden"

Zur Live-Musik-Veranstaltung am ersten Weihnachtsfeiertag mit "Erzgebilly" ist die erste etwa 250 Liter umfassende Charge verkauft worden. Mit etwa 200 Besuchern ist diese Veranstaltung wie die anderen 2017 auch schon lange vor Beginn ausverkauft gewesen.

Vor etwa fünf Wochen hatte der Herstellungsprozess des Kellerbiers begonnen. "Der reine Brauvorgang dauerte etwa acht Stunden", so Uwe Gottwald. Danach wurde es drei Tage lang obergärig vergoren.

Pale Ale und Weißbier stehen mit auf dem Plan

Weitere vier Wochen verbrachte das "BFE Number one" in den Lagertanks. Ohne seine Freunde hätte das der Wünschendorfer nicht geschafft. Sie haben ihn vor allem bei der Installation der Brauerei-Hardware unterstützt und dabei ihre eigenen Ideen eingebracht.

Bis März sollen noch ein weiteres Kellerbier, ein Weißbier und ein Pale Ale dazukommen. Diese Sorten will Uwe Gottwald auch in Flaschen abfüllen.