Wüstenfüchse im Auer Zoo der Minis

Zoo der Minis Große Ohren dienen der Wärmeregulation

Aue. 

Aue. Fenneks auch als Wüstenfüchse bezeichnet, sind an das Leben in der Wüste perfekt angepasst. "Durch sein helles Fell ist er gut getarnt und auch Wärme macht ihm nicht groß etwas aus", erklärt Zootierpfleger Peter Hömke. Wenn man die großen Ohren dieser Tiere sieht, die 20 Prozent der Körperoberfläche einnehmen, könnte man meinen, Fenneks hören besonders gut, aber tatsächlich helfen diese den Tieren bei der Wärmeregulation. Die Wüstenfüchse stammen ursprünglich aus Nordafrika, wo sie ihren Lebensraum in Sandwüsten haben. Fenneks, die kleinsten Füchse, die es gibt, können bis zu 40 Zentimetern groß werden und bringen ein Gewicht von bis zu 1,5 Kilo auf die Waage. Fenneks haben in der Regel ein bis sechs Jungtiere, die im Familienverband ein Jahr lang bei den Eltern bleiben. Die Nahrung besteht aus wirbellosen Tieren und kleinen Wirbeltieren und ebenso aus Früchten und Knollen. In ihrer natürlichen Umgebung gehen Fenneks erst spät abends auf die Jagd - tagsüber ist es sehr warm und die Tiere verschlafen viel Zeit. Sowohl die jüngeren Tiere als auch die älteren sind sehr verspielt und suchen ständig Kontakt zueinander. In den USA ist der Fennek wegen seiner Anhänglichkeit heute ein beliebtes Haustier.