Zeit mit der Familie steht im Fokus

Fussball Martin Männel hofft auf mehr Punkte und den Klassenerhalt

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FCE-Kapitän Martin Männel mit seiner Frau Doreen und Sohnemann Anton. Foto: Wagner

Anton (4), der Sohn von FCE-Kapitän und Torwart Martin Männel hat es gut. Denn der Weihnachtsmann hat seinen Wunschzettel mit Hilfe der Großeltern radikal abgearbeitet. "Wir haben halt auch vier Großelternpaare für den Kleinen und die wollen natürlich auch nicht ohne etwas dastehen, sondern möglichst als tolle Großeltern dastehen", verrät Martin Männel und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: "Bei uns sträuben sich da manchmal die Haare, weil wir gar nicht mehr wissen, wohin mit den ganzen Geschenken." Fakt aber ist: Kein Wunsch, der auf dem Zettel stand, blieb unerfüllt.

Martin Männel und seiner Frau Doreen hingegen ist es wichtig, gemeinsame Zeit zu verbringen, vor allem auch weil der Weihnachtsurlaub bereits am 2. Januar endet, dann startet der FC Erzgebirge Aue mit der Vorbereitung auf die Rückrunde.

Bis dahin stehen zahlreiche Familienbesuche auf dem Programm: "Wir werden uns in die Spur begeben und unsere Familien in Görlitz und Umgebung sowie in Berlin und Umgebung abklappern."

Ihm sei es wichtig, mal auszuspannen, auf andere Gedanken zu kommen und sich mit der Familie auszutauschen. "Was ja übers Jahr manchmal auf der Strecke bleibt."

Mit Blick auf das Jahr 2017 verrät der FCE-Kapitän, dass er noch gar nicht so viele Pläne geschmiedet und im privaten auch keine guten Vorsätze gefasst hat. Sportlich allerdings sieht das anders aus: Da steht ein Ziel über allem anderen. "Wir wollen deutlich mehr Punkte als in der Hinrunde einfahren und damit den Klassenerhalt schaffen", so der Kapitän, der nach seiner langen Verletzungspause bereits im letzten Spiel des Jahres gegen Fortuna Düsseldorf zum Einsatz kam. Männel zeigte dabei eindrucksvoll, warum ihn die Mannschaft so lange vermisst hat. Die Begegnung endete mit einem torlosen Unentschieden.