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Zeitreise setzt auf Emotionen

Januarschau Persönlichkeiten geben Auftakt für Festjahr "500 Jahre Barbara Uthmann"

Fortsetzung von Seite 1: Die Eröffnung der Januarschau am Samstag im Annaberger "Erzhammer" war ein eindrucksvoller Auftakt für das Festjahr "500 Jahre Barbara Uthmann". Was passt wohl besser dazu, als eine Zeitreise durch fünf Jahrhunderte, stilvoll in Szene gesetzt und mit jeder Menge Informationen über imposante Persönlichkeiten der Stadt. Kulturmanagerin Gabriele Lorenz lobte in ihrer Eröffnungsrede: "Die Zeitreise durch fünf Jahrhunderte mit Persönlichkeiten unserer Stadt biete ein reiches Spektrum, das die verschiedensten Bereiche der Gesellschaft umfasst. Das Thema ist unglaublich facettenreich. Die markanten Persönlichkeiten werden in verschiedenen Stuben mit dem Mobiliar der jeweiligen Epochen präsentiert. Unter der Regie von Ausstellungsmacher Uwe Moule und der Elterleiner Gestalterin Katrin Baumann ist mit viel Liebe zum Detail ein faszinierendes Kaleidoskop entstanden." Der große Saal des Erzhammers ist kaum wiederzuerkennen. Der Besucher fühlt sich in Zeiten versetzt, wo der Wirtschaftsaufschwung seine Blüte hatte und durch mutige Unternehmer viele Menschen in Annaberg in Lohn und Brot kamen. Gabriele Lorenz zollte auch dem Engagement von Professor Gotthard B. Schicker sowie den Heimatforschern großen Respekt und sagte: "Eure Arbeit war unglaublich wichtig und ohne euch hätten wir es nicht geschafft." Neben dem deutschen Rechenmeister Adam Ries und der wohl bedeutendsten Unternehmerin Sachsens im 16. Jahrhundert, Barbara Uthmann, werden Persönlichkeiten vorgestellt, die in Annaberg oder Buchholz geboren wurden, dort lebten oder wirkten und auf ihrem Gebiet Besonderes vollbrachten. Das breite Spektrum ihrer Leistungen umfasst die verschiedensten Bereiche der Gesellschaft, wie Wirtschaft, Kunst und Bildung. Im Focus stehen jedoch ebenso berühmte Künstler, Wissenschaftler und Erzgebirgsoriginale. Es ist ein Spaziergang durch die Geschichte, der aufhorchen und staunen lässt. Geöffnet ist die Schau bis zum 9. Februar, täglich von 10 bis 18 Uhr.