Zertifikat von der Umweltallianz Sachsen für die Nickelhütte Aue

Umweltallianz Unternehmen versucht den Kreislauf geschlossen zu halten

Aue. 

Aue. Die Nickelhütte Aue hat zum wiederholten Mal eine Urkunde von der Umweltallianz Sachsen erhalten. Umweltstaatssekretär Dr. Gerd Lippold hat diese jetzt vor Ort an Nickelhütte-Geschäftsführer Henry Sobieraj überreicht. Das Auer Traditionsunternehmen beteiligt sich bereits seit dem Jahr 2004 am Netzwerk der Umweltallianz und erbringt freiwillige Umweltleistungen. "Wir versuchen den Kreislauf geschlossen zu halten. Das ist es, was wir anstreben. Dinge, die produziert werden, sind irgendwann verbraucht. Wir arbeiten viel mit Katalysatoren aus der chemischen Industrie, mit Schlämmen aus der Galvanik, Schrot6ten und Abfällen aus verschiedensten Metallanwendungen. Diese Metalle und Chemikalien versuchen wir im Kreislauf zu halten. Wir übernehmen das verbrauchte Material, recyceln es und machen daraus neue Metalle und Chemikalien. Das ist immer effektiver, nachhaltiger und Co2-sparender als eine Primär-Produktion. Das ist der Hauptbeitrag, den wir für die Umwelt leisten", erklärt Henry Sobieraj. Ein ganz großes Thema seien die Lithium-Ionen-Akkus, die künftig eine zunehmende Rolle spielen werden. In der Form sei die Nickelhütte Aue ein großer Recycler in Europa. Im Unternehmen sind aktuell 455 Mitarbeiter beschäftigt. Und trotz Corona habe man ein Wachstum zu verzeichnen, sagt der Geschäftsführer.