Zinngraupe als neues Gestaltungselement

Platzgestaltung Objekt ist begehbar

Eibenstock. 

Mitten im Herzen von Eibenstock, auf dem Marktplatz, wo schon die Märchenhäuschen stehen, hat man eine Zinngraupe aufgebaut. Das Ganze ist nicht einfach nur Kunst aus Stahl. Das Objekt ist begehbar. Wie Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab erklärt, befinden sich im Inneren akustische Geräte. Dort wird eine Stimme zu hören sein, die vorerst fünf Sagen aus der Bergbaugeschichte der näheren Umgebung erzählt: auch die Adlerfelsen-Sage. Die Zinngraupe sei eine Idee im Zuge der Planung für die Platzgestaltung gewesen, die man seitens der Stadtväter und Planer entwickelt hat. Staab sagt: "Die Eibenstocker heißen im Volksmund Graipele, was von dem Wort Zinngraupe kommt. Wir haben gesagt, dann setzen wir eine große Graupe als Symbol für die Graipele, die hier wohnen." Fürs Gesamtprojekt: Planung, Marktplatzgestaltung, Fundamente, Elektro/Audio und Zinngraupe investiert man 211.670,00 Euro. Davon sind 141.100 Euro Fördermittel.

Allein auf die Zinngraupe entfallen 56.800 Euro.