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Zöblitz: Feuerwehr pflegt Gemeinschaft und haben Freude an Aktivitäten

Soziales Feuerwehr ist nicht nur Feuerwehr

Zöblitz. 

Zöblitz. Sie arbeiten eher still und im Hintergrund und opfern gern einen beachtlichen Teil ihrer Freizeit für die Sache. Dabei sind gerade sie es, die achtenswerte Ideen entwickeln, um die Kinder und Jugendlichen auch in Pandemiezeiten - wo alles anders ist - bei Laune zu halten. Die Rede ist von Katja Flügel, Leiterin der Kinder- und Jugendfeuerwehr im Marienberger Ortsteil Zöblitz und Sebastian Arnold, Jugendfeuerwehrwart.

Kontakt wurde aufrechterhalten

Lange Zeit konnten die Kinder und Jugendlichen in ihren Gruppen nicht gemeinsam üben. Dennoch wurde in regelmäßigen Abständen Kontakt zu den Schützlingen gehalten. "Sie bekamen immer Post von uns. Es war und ist unser Ziel, die Kinder und Jugendlichen mit verschiedenen Aktivitäten zu motivieren", erklärte Katja Flügel. Dazu zählte bspw. die Gestaltung der Mut-Mach-Fenster. Viele Kinder malten dazu zu Hause hübsche Bilder, welche das Thema "Retten, Löschen, Bergen, Schützen" zum Inhalt haben. Diese Bilder schmücken derzeit einige Fenster des Gerätehauses Südsteig 7 in Zöblitz. Für ihre Kreativität gab es schon viel Lob aus der Bevölkerung.

Gemeinschaft und Zusammenhalt ausdrücken

"Dass wir bei dieser Geschichte mitmachen wollten, stand sofort fest, denn es gehört zu jenen Aktivitäten, die Corona etwas auszublenden sowie Gemeinschaft und Zusammenhalt ausdrücken", so Frau Flügel weiter. Auch Katrin Mayerhoffer, Mitglied des Kirchenvorstandes, freut sich darüber. Sie war es, die die Mut-Mach-Fenster-Aktion nach Zöblitz holte. "Es ist ganz wichtig in unseren aktuellen Zeiten mit überwiegend negativen Nachrichten, den Fokus auf mehr positive Aspekte zu lenken und Aufmerksamkeit zu erzeugen im Hinblick auf Dinge, die Mut und Freude machen. Zudem soll gezeigt werden, was Trost spenden kann und wo die Menschen Hilfe und Hoffnung erfahren", sagte sie.

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