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Zoo der Minis: Nachwuchs beim blauen Pfau

Zoo Fünf Küken sind im Auer Zoo geschlüpft

Aue. 

Aue. Im Zoo der Minis leben viele verschiedene Tiere - in Summe sind es 400 tierische Zwerge, die in Aue zuhause sind. Darunter auch der blaue Pfau. Das männliche Tier macht seinem Namen alle Ehre, denn das Gefieder ist auffällig blau gefärbt. Ursprünglich stammen diese Tiere aus Indien, doch mittlerweile gilt er weltweit als der Ziervogel schlechthin. Wie Zootierpfleger Peter Hömke erklärt, gehört der blaue Pfau zu den Hühnervögeln: "Und so ernährt er sich auch, frisst Sämereien, Gräser und Ähnliches und als besondere Leckerbissen auch mal Insekten."

 

Wie männliche Pfaue den Frauen gefallen wollen

Im Auer Zoo ist man stolz, denn es hat sich Nachwuchs eingestellt. "Wir dachten, dass es dieses Jahr nichts mehr wird, weil es schon relativ spät ist, denn normalerweise balzen die Tiere im Frühjahr und die männlichen Tiere schlagen das große Rad, um den Frauen zu gefallen", so Hömke. Doch es hat auch jetzt noch funktioniert und vor wenigen Tagen sind fünf Küken geschlüpft, konkret am 28. Juli. In der Regel legt das Weibchen fünf bis sechs Eier, die sie 28 bis 30 Tage lang bebrütet. Zwischen den Geschlechtern gibt es optisch große Unterschiede beim blauen Pfau. Während der Hahn pompös und auffällig ist und den langen Federschwanz hat, mit dem er das Rad schlagen kann, sind die weiblichen Tiere grau-braun gefärbt, eher unscheinbar und das ist wichtig in der freien Natur, weil sie so von Feinden schlechter gesehen werden. Auch die Jungtiere sind am Anfang unauffällig gefärbt. Ein blauer Pfau kann mit Schleppe bis zu zwei Meter groß werden und bis zu sechs Kilo auf die Waage bringen.



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