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Zschopau: Augenarzt setzt auf neue Technologie

Grauer Star Active-Sentry-Gerät hilft Simo Murovski enorm

Zschopau. 

Zschopau. Neue Technologie erleichtert dem Zschopauer Augenarzt Simo Murovski die tägliche Arbeit. Etwa 50-mal pro Woche nimmt er bei Patienten Eingriffe gegen den Grauen Star vor. Insgesamt gibt es in Deutschland proj Jahr mehr als 800.000 solcher sogenannten Katarakt-Operationen, die damit zu den häufigsten medizinischen Eingriffen überhaupt gehören. Logisch also, dass Fortschritt da von Nutzen ist. Am Prinzip hat sich nichts geändert: Nach wie vor wird die getrübte Linse durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt. Allerdings können sich der Arzt wie auch die Patienten nun dank der Active-Sentry-Technologie über deutlich bessere Bedingungen freuen, was den Druck im Auge während des Eingriffs betrifft.

Sentry steht in der englischen Sprache für Wachposten. Dieser befindet sich in der Spitze des Geräts, mit dem Murovski operiert. "1000-mal pro Sekunde wird dort mit einem Sensor der Innendruck im Auge gemessen", erklärt der Mediziner. Früher sei durch eine Infusion mithilfe der Schwerkraft Flüssigkeit ins Auge geleitet worden, um den Druck stabil zu halten. "Das war eine erhebliche Belastung", sagt Murovski. Nun übernimmt die Technik die Kontrolle und reagiert auch entsprechend. Der Augenarzt selbst kann sich voll auf die Entfernung der getrübten Linse konzentrieren, was mithilfe von Ultraschallenergie erfolgt. Anschließen erleichtert eine spezielle Krümmung des neuen Geräts auch das Einsetzen der künstlichen Linse. "Es war eine hohe Investition, aber sie war es wert", sagt Murovski über die neue Technik.



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