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Zschopau: Ein tierisches Vergnügen mit Botschaft

Weihnachtsmärchen Zschopauer verleihen dem "Katzenhaus" einen modernen Anstrich

Zschopau. 

Zschopau. Als Kind hat Rosmarie Huszar gern "Das Katzenhaus" gelesen. Was sie sich damals unter den Figuren des russischen Autors Samuil Marschak vorstellte, ist nun in der Aula der Zschopauer Martin-Andersen-Nexö-Schule zu erahnen, denn dort bringt die Leiterin des Zschopauer City-Balletts das Stück auf die Bühne. Zusammen mit den Laienschauspielern der Theatergruppe führen die jungen Tänzerinnen und Tänzer bereits zum 30. Mal das Weihnachtsmärchen auf, das diesmal wirklich etwas Besonderes ist. Schließlich kommen in dem eigentlichen Märchen ausschließlich Tierfiguren vor. Doch zusammen mit Anja Kolditz hat Rosmarie Huszar dem Stück einen modernen Anstrich verliehen. Beginn und Ende spielen in der Gegenwart, in der eine Jugendliche den Ausflug ihrerEltern zu einer großen Party nutzt.

Was wahre Freunde sind, das erfährt die junge Dame in einem Traum. Die wichtigste Rolle spielt dabei Gräfin Koschka, die in ihrem Katzenhaus gern großzügige Partys feiert. Tiere aller Art sind bei ihr dabei willkommen - im Gegensatz zu zwei jungen Katzenwaisen. Wie tief tatsächlich die Bindung zu diesen Figuren ist, stellt sich erst am Ende heraus. Da ist das Katzenhaus längst abgebrannt. Und all jene, die vorher gern bei der Gräfin die Feierlichkeiten in vollen Zügen genossen, haben sie nun abgewiesen. "Wer solche Freunde hat, braucht wahrlich keine Feinde", lautet die bittere Erkenntnis von Koschkas Butler Igor. Dass die Gräfin am Ende doch noch ihr Glück und sogar vergessene Familienmitglieder findet, versteht sich fast von selbst. Schließlich ist das Weihnachtsmärchen, das am kommenden Samstag und Sonntag, jeweils 14.30 und 16.30 Uhr noch viermal zu sehen ist, neben seiner Kreativität und tollen Kostümen auch für sein Happy-End bekannt.

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