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Zschopau: Farbenpracht auf Schloss Wildeck vorerst vorbei

Beleuchtungsaktion Zschopauer Wahrzeichen zieht viele Blicke auf sich

Zschopau. 

Zschopau. Vorbei ist in Zschopau die Zeit der Überraschungen. Zumindest was das Schloss Wildeck angeht, genauer gesagt: dessen Farben. Wird nun nach Einbruch der Dunkelheit die übliche einfache Beleuchtung eingeschaltet, so erwiesen sich der Dicke Heinrich und die historischen Mauern des Schlosses während der Adventszeit als echte Hingucker. Seit Anfang Dezember strahlten sie in bunten Farben, die mehrfach wechselten. Und jede Farbkombination hatte dabei eine spezielle Bedeutung. Es war eine Aktion, die quasi als Ersatz für den Weihnachtsmarkt und andere abgesagte kulturelle Veranstaltungen in einer schwierigen Zeit für Hoffnung und Abwechslung stehen sollte.

57 LED-Strahler eingesetzt

Im Auftrag der Stadt hatten zwei Veranstaltungstechniker aus Amtsberg 57 LED-Strahler so aufgebaut, dass sie das Schloss Wildeck damit perfekt in Szene setzen konnten. Als erstes wurde dabei die Idee von Steffen Müller umgesetzt, den markanten Turm im Innenhof weiß anzustrahlen, während das Licht am oberen Ende rötlich flackerte. "Der Dicke Heinrich sollte wie eine Kerze wirken. Für die Mauern hatten wir Rot als vorweihnachtliche gemütliche Farbe gewählt", erklärt Robin Beyer, der das Projekt zusammen mit Steffen Müller in die Tat umsetzte. Dazu gehörte auch, an den ersten beiden Dezember-Sonntagen Sterne auf den Dicken Heinrich zu zaubern. So sollte das "Zschopauer Adventsleuchten" bereichert werden, das aufgrund der Corona-Lage allerdings vorzeitig abgebrochen wurde.

Noch viele Ideen im Kopf

Das bunte Lichterspiel an den historischen Mauern ging dagegen weiter. So verwandelte die Farbe Grün das Schloss ab Heiligabend in einen Adventskranz. "Und in der Mitte brannte eine rote Kerze", sagt Beyer in Anspielung auf den entsprechend angestrahlten Turm. Doch auch das änderte sich wieder, denn bis ins neue Jahr hinein erstrahlte das Zschopauer Wahrzeichen dann in Blau und Gelb. "Die Stadtfarben", wie Robin Beyer erklärt. Viele weitere Ideen schwirren ihm und Steffen Müller im Kopf herum, der Phantasie sind ja keine Grenzen gesetzt. Vorerst ist die bunte Zeit aber vorbei, was nicht heißt, dass sie nicht wiederkommt. "Wir werden uns mit der Stadt bestimmt zusammensetzen", kündigt Robin Beyer an. Schließlich hatte die Aktion für großes Aufsehen gesorgt, wie auch zahlreiche Kommentare im Internet beweisen.



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