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Zschopau will Rote Laterne wieder loswerden

Volleyball Drittligist peilt gegen den TSV Zirndorf einen Heimsieg an

Zschopau. 

Zschopau. In der Dritten Liga Ost sind die Volleyballer des VC Zschopau auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Statt den Doppelspieltag des vergangenen Wochenendes als Befreiungsschlag zu nutzen, bescherte die Reise nach Thüringen und Bayern den Erzgebirgern zwei bittere Niederlagen. Nachdem sie beim VSV Jena ohne Chance und Satzgewinn blieben, setzte es tags darauf auch beim TSV Niederviehbach eine 1:3-Niederlage. Dieser Gegner reichte damit die Rote Laterne an den VC weiter, der nur vier seiner bisherigen 15 Partien gewinnen konnte. "Wir haben es jetzt nicht mehr in der eigenen Hand", sagt Trainer Andreas Richter über den Kampf um den Klassenerhalt. Stattdessen müssen die Motorradstädter auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, wollen in einem solchen Fall aber definitiv zur Stelle sein.

Auf eine Entscheidung am Grünen Tisch würde Zschopau nur ungern setzen. Möglich erscheint es aus jetziger Sicht durchaus, dass aufgrund der Situation in den höheren Ligen bei der Staffeleinteilung für die neue Saison kein Absteiger festgelegt wird. Genauso kann es aber auch passieren, dass zwei Teams den Gang in die Regionalliga antreten müssen. Um sich diesen zu ersparen, muss der Lokalvertreter seiner Durststrecke unbedingt ein Ende bereiten. Nach sechs Niederlagen in Folge hofft Richter, dass diesen Samstag daheim gegen den TSV Zirndorf (6.) der Bock umgestoßen werden kann. Los geht's 19 Uhr in der Halle des Berufsschulzentrums. Dort wartet drei Wochen später mit München ein weiterer Abstiegskandidat, nur einen Zähler hat der MTV mehr auf dem Konto. "Keine Frage: Diese Spiele müssen wir gewinnen, wenn wir drin bleiben wollen", beschreibt Richter die Situation. Er hofft, dass seine Schützlinge wieder an die gute Leistung gegen Eibelstadt (2./1:3) anknüpfen können.