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Zschopau: Zukünftiges Deutsches Enduro Museum erinnert an Mauerbau

Museum Das Deutsche Enduro Museum Zschopau im MZ-Altwerk öffnet in wenigen Wochen seine Türen

Zschopau. 

Zschopau. Der 13. August 1961 wird besonders den Ostdeutschen jener Zeit in leidvoller Erinnerung bleiben. Den vor 60 Jahren, es war ein Sonntag, begannen DDR-Streitkräfte die Staatsgrenzen zwischen beiden deutschen Staaten abzugrenzen und innerhalb kürzester Zeit die Berliner Mauer zu errichten.

Diesem dunklen Kapitel beider deutscher Staaten widmet sich das zukünftige Deutsche Enduro Museum Zschopau im MZ-Altwerk, das in wenigen Wochen seine Türen öffnet. So sind unter anderem Original-Verbotsschilder, Stacheldraht und Betonsäulen des Grenzbereichs Zeugen jener Zeit, in der hunderte DDR-Bürger ihr Leben ließen bei dem Versuch, die Mauer zu überwinden.

Denn wie die meisten Lebensbereiche litt auch der Motorsport unter der Abschottung. Insofern war nach dem 13. August 1961 nichts mehr, wie es vorher war. Wer an internationalen Wettkämpfen oder Rennen teilnehmen wollte, für den galt unter anderem Verwandtschaft in Westdeutschland als Ausschlussgrund für eine Nominierung zum Reisekader. Für jene blieb dann nur das Inland und die sogenannten sozialistischen Länder. Im Kalten Krieg blieb beispielsweise siegreichen Sportlern beider deutscher Staaten das Spielen der Nationalhymne im Austragungsland versagt.