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Zschopauer Berufsoberschüler beschäftigen sich mit der DDR

Mauerfall Geschichten aus einem fernen Land

Zschopau. 

Zschopau. Viel ist in diesen Tagen anlässlich des 30. Jahrestages der Maueröffnung zu hören und zu sehen über das Ende der DDR. Mit dem Staat DDR haben sich auch Berufsoberschüler in Zschopau beschäftigt - und haben ganz spannende Teilgebiete beackert.

 

"Sagen aus einem fernen Land"

"Alltag in der DDR - Mangel als Dauererscheinung?" hieß beispielsweise das Thema der Lengefelder Cynthia Reichel und Luca Thomas Baldauf sowie des Annaberg-Buchholzers Jan Saredahr. Für diesen waren die Recherchen wie "Sagen aus einem fremden Land", denn der gebürtige Iraker lebt erst seit drei Jahren in Deutschland und kennt keine Mangel im täglichen Leben. "Ich finde es gut, dass sich die Deutschen so genau mit ihrer Geschichte befassen", sagt der 18-Jährige. Für die 17-jährige Cynthia Reichel ist manches schon zu viel: "Über die Stasi und die NVA haben wir in der Schule wirklich schon genug gehört." Luca Thomas Baldauf findet es richtig, dass gerade junge Leute sich dieser Themen annehmen. "Das ist Teil unserer Geschichte!"

Und diese Geschichte ist vielseitig, was sich auch in den Themen widerspiegelt, mit denen sich die Zschopauer Berufsoberschüler beschäftigt haben: "Die FDJ - eine Zwangsorganisation?", "NVA - eine Friedensarmee?" und "Beziehungen - Überlebensbedingung in der Mangelwirtschaft?", lauteten drei der Themen zur neueren deutschen Geschichte.

 

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