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Zschopauer Drittliga-Volleyballer erleben zwei Krimis

Volleyball VC macht knappe Niederlage in Jena wett

Zschopau. 

Zschopau. Wochenlang ist den Volleyballern des VC Zschopau in der Dritten Liga Ost nur die Zuschauerrolle geblieben, weil sie wegen der Corona-Beschränkungen keine Spiele bestreiten konnten. Mit packenden Spielen, die Spannung bis zum letzten Ballwechsel boten, haben sie sich nun aber am Netz zurückgemeldet.

Am ersten von drei Doppelspieltagen, die bis Ende Januar auf dem Programm stehen, sind sie sowohl beim VSV Jena als auch daheim gegen den TSV Zirndorf über die volle Distanz von fünf Sätzen gegangen. Mussten sich die Erzgebirger in Thüringen noch hauchdünn geschlagen geben, so drehten sie tags darauf den Spieß um.

 

Matchball nicht genutzt

 

Die Maximalausbeute von sechs Punkten hatten sich die Zschopauer vorgenommen. Und zunächst lief auch alles nach Plan, denn in Jena wendeten sie nach missratenem Auftakt (20:25) das Blatt. Nachdem der VC mit 25:22 und 25:23 das Zepter übernommen hatte, bot sich im vierten Satz die große Chance, mit einem Matchball den Sack zuzumachen.

"Leider haben wir uns da um den verdienten Lohn gebracht", berichtet Trainer Andreas Richter, der auch im Tiebreak seine Hoffnungen begraben musste. Weil sein Team eine 12:8-Führung noch verspielte, verlor Zschopau 2:3 und nahm daher nur einen Punkt mit nach Hause.

 

Zurück in die Erfolgsspur

 

Am Samstagabend lief es gegen Zirndorf genau umgekehrt. Diesmal kämpften sich die Erzgebirger nach einem 1:2-Satzrückstand zurück in die Partie, um am Ende doch noch zu jubeln. Nach katastrophalem Start (15:25) konnte der VC mit 25:21 zwar ausgleichen, doch dann hatten wieder die Gäste aus dem bayrischen Landkreis Fürth (25:23) Oberwasser. Dies blieb auch im vierten Satz so, bis Richter beim Stand von 11:13 in einer Auszeit offenbar die richtigen Worte fand. Kurz darauf entschieden die Motorradstädter den längsten Ballwechsel für sich. Ein Knackpunkt, denn bald darauf gingen dieser Satz (25:23) sowie der Tiebreak (15:9) an die Erzgebirger. "Entscheidend war die Moral der Mannschaft. Die Jungs haben nie aufgegeben", sagt der Trainer, der vom Erreichen der Playoffs bis zum Rutschen in die Playdowns noch alles für möglich hält: "Es bleibt spannend und anspruchsvoll."

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