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Zschopauer Drittliga-Volleyballer richten Fokus auf die Zukunft

Volleyball VC-Trainer rechnet mit vorzeitigem Abbruch der Saison

Zschopau. 

Zschopau. Normalerweise würde für die Volleyballer des VC Zschopau allmählich der Saisonendspurt in der Dritten Liga Ost beginnen. Doch statt gegen Konkurrenten wie München, Dachau oder Jena auf Punktejagd zu gehen, verbringen die Motorradstädter ihre Wochenenden - wie so viele andere Sportler - zuhause. Während die Dritte Liga im Fußball noch zum Profibereich gehört, ist am Volleyball selbst auf dieser hohen Ebene Freizeitsport angesagt. Prämien werden wohl in manchem Verein gezahlt, aber seinen Lebensunterhalt verdient hier niemand mit dem Sport. Und als Nicht-Profis müssen sich auch die Drittliga-Volleyballre weiter in Geduld üben, was die Fortsetzung des Spielbetriebs angeht.

Abbruch bereits vorgeschlagen

Die Hoffnung, dass die aktuelle Saison noch weitergeht, schwindet von Tag zu Tag. "Der Bundesspielausschuss hat den Abbruch der Saison vorgeschlagen. Der Vorstand des Deutschen Volleyball-Verbandes hat die Entscheidung darüber allerdings auf Ende Februar vertagt", erläutert Andreas Richter die aktuelle Lage. Obwohl die offizielle Entscheidung also noch nicht gefallen ist, steht für den Zschopauer Trainer so gut wie fest, dass ein Saisonabbruch die einzig sinnvolle Lösung ist. "Es bleibt zu wenig Zeit, um die Serie doch noch zu Ende zu bringen", argumentiert Richter.

Beach-Saison als perfekter Übergang

Als realistisch schätzt er dagegen die Austragung der Beachsaison ein. Schließlich wird auf Sand unter freiem Himmel gespielt, sodass die Richtlinien nicht so strikt sind wie in der Halle. Außerdem sollten weiterhin sinkende Corona-Zahlen für eine Entspannung der Situation führen. Richter selbst spielt auch gern Beachvolleyball. Als Trainer eines Drittligisten richtet er den Blick aber jetzt schon auf die kommende Hallensaison. "Unser Ziel ist, dass wir mit demselben Personal und dem gleichen Teamgeist in die neue Serie gehen", sagt der Coach. Die sommerlichen Turniere auf Sand betrachtet er als perfekte Vorbereitung hinsichtlich der Athletik, die in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich zu kurz kam.