Zschopauer Geländefahrt erhält für Finale der Enduro-WM eine neue Schaltzentrale

Neuer Bürgersaal wird Mitte Oktober zum Zentrum des Geschehens

Zschopau

Das Finale der Enduro-Weltmeisterschaft, das vom 17. bis 19. Oktober in Zschopau ausgetragen wird, bringt gegenüber den vergangenen Jahren einige gravierende Veränderungen mit sich.

Zahlreiche Neuerungen

So erhält die traditionsreiche Geländefahrt eine neue Schaltzentrale, wie Michael Keil mitteilt. "Start und Ziel sowie der Parc fermé werden sich diesmal am neuen Zschopauer Bürgersaal befinden", erklärt der Vorsitzende des MSC "Rund um Zschopau".

In dem frisch eingeweihten Kultursaal wird außerdem das gesamte Organisationszentrum untergebracht sein.

Neuer Standort war erforderlich

Das sogenannte Headquarter umfasst die Büros für die Verantwortlichen des Wettkampfes, des Gastgebervereins, der Medien und den Promoter. "Dort werden die Fäden gesponnen", so Keil über das neue Herzstück des WM-Finales, dessen Standort zunächst unklar war. "Woanders haben wir keine Kapazitäten dafür gefunden", erklärt Keil.

Auch das Bürohaus nahe des alten MZ-Werks, das im Vorjahr noch genutzt wurde, stand nicht mehr zur Verfügung. Ein Austausch mit der Stadtverwaltung habe dann zu einer optimalen Lösung geführt. "Da ist Zschopau seinem Titel als Motorradstadt vollauf gerecht geworden", findet der MSC-Vorsitzende.

Logistisch gut geeignet

Der Standort am Bürgersaal sei zentral gelegen und macht es möglich, keine öffentlichen Parkplätze in Beschlag zu nehmen. "Im Außengelände des Bürgersaals ist genug Platz, sodass die umliegenden öffentlichen Parkplätze genutzt werden können", erklärt Keil. Das Festzelt, in dem am Samstag eine große Party ansteht und am Sonntag die Weltmeister gekürt werden, befindet sich diesmal auf dem Parkplatz am Gymnasium.

Das Fahrerlager bleibt dagegen weiterhin am Multizentrum Zschopau.

Lösung nur WM-tauglich

Eine dauerhafte Lösung werde diese Aufteilung aber wohl nicht sein. Schließlich kann der Bürgersaal samt Außengelände 2025 nur deshalb genutzt werden, weil die Starterzahl bei der Weltmeisterschaft auf rund 150 Fahrer begrenzt ist. Für einen Lauf der Deutschen Meisterschaft mit mehr als 300 Startern reiche die Kapazität nicht aus.

Zunächst gilt aber die gesamte Konzentration dem anstehenden WM-Finale.

 

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