Zschopauer Parkfest findet großen Anklang

Veranstaltung 900 Besucher feiern in der Motorradstadt vor grüner Kulisse

Zschopau. 

Zschopau. Wie groß nach monatelanger Pause die Lust auf Kultur und gemeinsame Unternehmungen ist, war am Samstag in Zschopau zu spüren. Dort wurden beim Parkfest im Laufe des Tages mehr als 900 Besucher gezählt. Auch die Sonne trug dazu bei, dass ein großes Publikum Live-Musik und andere Angebote unter freiem Himmel genoss. "Das Wetter gibt uns Recht", sagte Oberbürgermeister Arne Sigmund bei der Eröffnung kurz nach dem Mittag. Die Entscheidung, das eigentlich für Juni geplante Fest nun nachzuholen, war genau richtig. Denn die Vorfreude, die zuletzt in der Stadtverwaltung spürbar gewesen sei, war auch den Besuchern sowie nicht zuletzt den Musikern und Schaustellern anzumerken.

Vier Bands auf der Bühne

Alle Bands brachten auf der Bühne ihre Begeisterung zum Ausdruck, nach Corona endlich wieder zu den Instrumenten und zum Mikrofon greifen zu können. Nach der Schülerband "Hausgemacht" aus dem Vogtland sorgten die "Freebirds" mit ihrem Oldie-Rock für Stimmung. Und auch "Jante" sowie "Erzgebilly" wurden erst nach ein paar Zugaben von der Bühne gelassen. "Je länger das Fest dauerte, desto voller wurde der Park", berichtet Anika Brückner. Mit ihren Mitschülern aus der zwölften Klassenstufe des Zschopauer Gymasiums trug sie zur Versorgung bei. Mit einem Kuchenbasar sammelten die angehenden Abiturienten Geld für ihren Abi-Ball im Juli 2021. Und dank der vielen Besucher boomte das Geschäft.

Kino im Miniaturformat

Trotzdem blieb für die Gymnasiasten auch Zeit, das Programm zu genießen. "Es war sehr vielfältig", findet Anika Brückner. Neben den unterschiedlichen Musikrichtungen meint sie damit auch die vielen Stationen rund um die Bühne. Zum Beispiel hatte Unterhaltungskünstler Funkelfix dort das kleinste Kino der Welt aufgebaut. Kinder konnten sich außerdem beim Bungee-Run austoben. Kreativität war an der Bastelstraße gefragt. Bei Einbruch der Dunkelheit war die dann zwar verschwunden, aber gefeiert wurde immer noch. Nun gab es nicht nur Genuss fürs Ohr, sondern dank der bunt angestrahlten Bäume auch fürs Auge.