Zschopauer Regionalliga-Volleyballer müssen um Podestplatz bangen

Niederlage im Spitzenspiel gegen Reudnitz lässt Polster des VC schmelzen

Zschopau

Ihre Hoffnung, die diesjährige Saison in der Regionalliga Ost als Vizemeister abzuschließen, müssen die Volleyballer des VC Zschopau begraben. Im Duell gegen den aktuellen Tabellenzweiten SV Reudnitz zog der Vorjahresdritte mit 1:3 Sätzen den Kürzeren. Dabei konnten die Zschopauer ihren Heimvorteil nicht nutzen. Obwohl sie fast 200 Fans im Rücken hatten und einen guten Start erwischten, verloren die Gastgeber immer mehr den Faden. "Je länger das Spiel dauerte, desto schlechter sind wir geworden", brachte es Trainer Rico Fritzsch hinterher auf den Punkt.

Nach gutem Start abgebaut

Zunächst schienen die Erzgebirger nach der 0:3-Niederlage beim Spitzenreiter in Krostitz auf einem guten Weg zu sein. Weil der ausgeglichene erste Satz mit 26:24 an den VC ging, glaubten die Fans fest daran, dass dieses Spitzenspiel an ihre Mannschaft gehen würde. "Aber irgendwie gingen dann Kraft und Mut verloren. Wir haben nicht mehr an uns geglaubt", bilanziert Fritzsch angesichts des schwindenden Widerstands. Während die Gäste von allen Positionen aus punkteten, trugen die Angriffe der Gastgeber immer seltener Früchte. Bot der zweite Satz (21:25) zumindest noch etwas Spannung, so waren die folgenden beiden Abschnitte mit 18:25 und 13:25 relativ zeitig entschieden.

Noch vier Spiele stehen aus

Weil die Niederlage in der Schlussphase absehbar war, verschaffte Fritzsch gegen Ende einigen Talenten Spielzeit. Neben Felix Enderlein kam dabei auch Zuspieler Philipp Schreiter aufs Feld, der mit seinen 15 Jahren zum jüngsten Regionalliga-Spieler der Vereinshistorie avancierte. Er war für Tom Siebert, der aus gesundheitlichen Gründen für den Rest der Saison ausfällt, in den Kader gerückt. In den noch ausstehenden vier Partien dürfte der Coach dann aber wieder auf seine Routiniers setzen, denn noch steht für den VC einiges auf dem Spiel. "Unser Ziel lautet jetzt, Platz 3 zu verteidigen", sagt Fritzsch, dessen Mannschaft aktuell drei Punkte Vorsprung auf den 1. VSV Jena II (4.) und den SV Kreuzschule Dresden hat.

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