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Zschopauer Volleyballer freuen sich auf drei Heimspiele

Volleyball Drittliga- und Regionalliga-Teams setzen auf Unterstützung ihrer Fans

Zschopau. 

Zschopau. Auf einen prall gefüllten Heimspieltag freuen sich die Volleyball-Mannschaften des Zschopau. Auch wenn die zweite Herren-Mannschaft ihren Regionalliga-Konkurrenten GSVE Delitzsch II ab 17 Uhr in Aue empfängt, weil der VC diesmal zu den Wurzeln des Fusionspartners SV Schneeberg zurückkehrt, so ist in der heimischen VC-Arena trotzdem viel los. In der Halle des Zschopauer Berufsschulzentrums sorgen die Damen für den Auftakt, indem sie 15 Uhr den SSV Lichtenstein empfangen und dabei den dritten Sieg im fünften Saisonspiel der Regionalliga Ost anpeilen. Den Höhepunkt stellt am Abend (19 Uhr) das Duell der Dritten Liga Ost zwischen den Zschopauer Männern und der Volleyball-Gemeinschaft Fichtelgebirge (VGF) Marktredwitz dar.

Trotz Personalsorgen kämpferisch

"Aktuell haben wir eine echte Verletzungsmisere", sagt VC-Trainer Andreas Richter, der nicht nur den langen Ausfall von Kay Trautvetter (Schulter) zu beklagen hat. Da auch noch Thomas Hanauer (Sprunggelenk) und Philipp Kramp (Arbeit) ausfallen, entstehe vor allem auf den Außenpositionen eine große Lücke. Gut möglich also, dass so mancher Spieler auf einer ungewohnten Position zum Einsatz kommt. Allerdings kehren mit Nils Brunzel und Libero Rick Zimmermann auch zwei Leistungsträger in den Kader zurück, sodass sich Richter hinsichtlich des Ziels keineswegs zurückhaltend äußert. "Wir wollen gewinnen", betont der Trainer, der die Gäste aus Oberfranken zu den Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte zählt.

Verein glaubt nicht an Saisonabbruch

Groß ist die Vorfreude auf den anstehenden Heimspieltag vor allem bei Raffael Hausotte. "Na klar freuen wir uns, dass es für das Publikum überhaupt weitergeht", sagt der Vereinsvorsitzende, nachdem die vergangene Saison nahezu komplett ins Wasser gefallen war. Diesmal glaubt der Zschopauer nicht an einen Abbruch. Stattdessen hält es der VC-Chef für möglich, dass für die Aktivenzone unten auf dem Spielfeld eine 3G-Regel gilt und oben auf der Zuschauertribüne in der Passivzone die 2G-Regel. Am Samstag sind nach aktuellem Stand aber auch noch getestete Besucher zugelassen, sodass Hausotte von einem Publikum ausgeht: "Wir hoffen, dass viele Fans unsere Mannschaften unterstützen werden."

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