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Zschopauer Weihnachtsbaum erfordert viel Feinarbeit

Adventsvorbereitung Bauhof muss elf Meter hohe Fichte durch enge Straßen bugsieren

Zschopau. 

Zschopau. Auf dem Zschopauer Markt steht seit Donnerstag ein großer Weihnachtsbaum. Elf Meter hoch ist die von Thomas Kaden gestiftete Blaufichte, deren Transport und Aufstellen den Bauhof der Stadt diesmal besonders viel Arbeit kostete. "Sonst sind wir manchmal schon kurz nach 8 Uhr fertig gewesen, aber diesmal hat es bis 10 Uhr gedauert", berichtet Bauhofleiter Wolfgang Schreiter. Grund dafür war weniger die Höhe des Baumes, sondern eher die Äste, die speziell im unteren Bereich breit gewachsen waren. Dadurch wurde das Manövrieren des Transporters durch die Straßen mitunter zur Zentimeterangelegenheit.

"Irgendetwas passiert immer"

Zwischen den Weihnachtsbaum und den Wänden der Häuser war meistens nur noch wenig Platz. Besonders eng wurde es beim Transport von der Waldkirchener Straße hinein ins Stadtzentrum an den Ampeln, die über die Straße ragten. Nur mit viel Feingefühl bekamen die sieben Bauhof-Mitarbeiter die Fichte dort hindurch. Beim Abbiegen auf dem Markt wartete eine weitere Herausforderung, denn der Lkw musste so weit ausholen, dass eine Verkehrsbarriere störte. Die zu entfernen, kostete noch einmal 20 Minuten, sodass es zu einem Verkehrsstau kam. "Aber irgendetwas passiert immer", sagte Schreiter schmunzelnd.

Lichterkette folgt in Kürze

Der Bauhofleiter war froh, überhaupt einen sehenswerten Weihnachtsbaum gefunden zu haben. Schließlich machten der trockene Sommer und der Borkenkäfer den Bäumen zu schaffen. Die elf Meter hohe Blaufichte erweist sich aber trotzdem als Hingucker. Am endgültigen Standort angekommen, wurde sie von einem riesigen Kran in aufrechte Stellung gebracht. Noch schnell die Kettensäge angeworfen, um den Stamm passend zu machen, und endlich war's geschafft. Nun fehlt nur noch die Beleuchtung, die kommenden Mittwoch angebracht werden soll. Eine 130 Meter lange Lichterkette, die erweiterbar ist, wird dann mit bis zu 350 Lampen angebracht. Tags darauf wird auch die Pyramide aufgestellt, sodass der erste Advent kommen kann.