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Zschopauer "Zukunftbureau" soll kreative Tipps liefern

Beratung Leipziger setzt Konzept aus der Schweiz jetzt auch im mittleren Erzgebirge um

Zschopau. 

Zschopau. Eine Idee, die in der Schweiz schon viel bewirkt hat, soll nun auch in Zschopau Früchte tragen. Die Rede ist vom "Zukunftbureau", das einst Florian und Niki Wieser zuerst im Kanton Schwyz ins Leben riefen. Aus einer kleinen Sprechstunde, in den Besucher Tipps für ihre Zukunftspläne erhielten, ist im Nachbarland ein erfolgreiches Netzwerk geworden. "Mittlerweile gibt es über 20 Zukunftbureaus in der Schweiz", erklärt der Leipziger Frank Lemloh, der das Konzept für Sachsen übernommen hat. In seiner Heimatstadt ist das Zukunftsbüro inzwischen gut besucht. Auf ähnliche Resonanz hofft der 49-Jährige nun auch in Zschopau.

"C47" steht für Visionen

Dass der Leipziger ausgerechnet in der Motorradstadt aktiv wird, hat mit einem historischen Gebäude zu tun. Jenes an der Chemnitzer Straße 47, das so gut wie abgerissen ist, nun aber neu aufgebaut werden soll. "Mit dessen Fertigstellung wird in Zschopau ein Ort im ländlichen Raum entstehen, der Gründern und Visionären, aber auch Kultur- und Kreativschaffenden, die Möglichkeit gibt, zu arbeiten, Projekte zu entwickeln und somit neue Perspektiven zu schaffen", erklärt Lemloh. In Anlehnung an die Adresse hat er seinem Büro in Zschopau den Namen "C47" gegeben.

Interimslösung im Rathaus

Obwohl das Gebäude noch längst nicht fertig ist, werde das "Zukunftbureau" schon jetzt seine Arbeit aufnehmen. Jeden ersten Mittwoch im Monat soll es ab 12 Uhr Sprechstunden geben. Aufgeteilt in drei "Slots" können sich Interessenten dabei ab 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr jeweils anderthalb Stunden beraten lassen. Stattfinden werden die Sprechstunden interimsweise im Multifunktionsraum der Zschopauer Stadtverwaltung (Zimmer 107).

Individuelle Bezahlung der Beratung

"Die Menschen können mit ihren rohen Zukunftsgedanken oder gewachsenen Ideen zu uns kommen. Denkbar sind Gespräche zu laufenden Projekten, Vereinsfragen, neuen Geschäftsmodellen, ihrer Karriere, politischen Belangen, Businessplänen oder auch persönlichen Themen", so Lemloh. An seiner Seite wird auch Uwe Gahut, ein langjähriger Mitarbeiter der Stadtverwaltung, als Co-Leiter des Büros für die Beratung bereitstehen, die mit der ersten Sprechstunde am 3. November beginnen soll. Wie teuer diese ist, könne jeder Besucher selbst entscheiden: "Die Beratung kostet so viel, wie jeder bereit ist, dafür geben zu wollen."