Zu viel Lärm? Kinder starten Schilder-Session

Aktion Auer Weltentdecker engagieren sich für Lärmschutz

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Marie Mahler, Nathalie Schröder, Anton Schneider und Maja Wunsch (v. l. n. r.) sorgen zukünftig mit selbst gebastelten Schildern im Hort Auer Weltentdecker für Ruhe. Foto: Georg Dostmann

Aue. Andreas Rucks, seit 2011 Leiter des Hortes "Auer Weltentdecker", ist im Internet auf einen Kreativwettbewerb der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung gestoßen, welcher sich "Schildersession" nennt. Dabei geht es darum, wie man Lärmschutz erreichen kann und was man dafür tun muss. Der 37-Jährige war sofort Feuer und Flamme und wollte sich ebenfalls daran beteiligen.

Im Zuge des Wettbewerbs hat er den Kindern im Vorfeld beigebracht, dass es Verbots- und Gebotsschilder gibt. Da sich nur sieben Kinder aus der vierten Klasse daran beteiligen, kannte ein Großteil die Unterscheidung schon von der Fahrradprüfung.

Anschließend überlegte sich die Gruppe, welche Schilder man zum Thema "Lärmschutz" entwerfen könnte und machte sich im Internet auf die Suche nach Piktogrammen, um sich Anregungen zu holen. Die selbst gestalteten Schilder wurden anschließend neben den Piktogrammen mit den entsprechenden Begründungen versehen, wie zum Beispiel "Stop leise - Klasse 1 ruht".

Der einzige Hort im Wettbewerb

Einige Schilder sollen an den Türen des Hortes aufgehängt werden, andere wurden bereits für das eigene Kinderzimmer mit nach Hause genommen. "Wir haben Fotos von den Schildern gemacht und sie beim Wettbewerb eingereicht. Da es eigentlich nur eine Ausschreibung für Berufsschüler ist, sind wir wahrscheinlich der einzige Hort, der sich an der Aktion beteiligt hat", sagt Andreas Rucks. In Zukunft soll geschaut werden, ob noch weitere Schilder benötigt werden. Aktuell entwickelt der Hortrat Sanktionen für die Kinder, die sich nicht an die Regeln halten.