Zubringer zum Muldentalradweg ist fast fertig

Infrastruktur Firma verlegt Erosionsschutzmatten an der Böschung

Eibenstock. 

Eibenstock. Der Zubringer zum Muldentalradweg zwischen Gerstenbergweg und Bundesstraße 283 in Eibenstock ist fast fertig gestellt, wie Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab, der zugleich Vorsitzender des Zweckverbandes Muldentalradweg ist, erklärt. Aktuell sind in dem Bereich Erosionsschutzmatten an der Böschung verlegt worden. Diese sollen verhindern, dass die Böschung durch Wind und Wetter abgespült wird. Mitarbeiter der Firma City Forest haben die Arbeiten jetzt erledigt.

Ein kleiner Teil des Gesamtprojektes

Zudem sind verschiedene, heimische Grassorten aufgebracht worden, die dann hoffentlich bald keimen werden und für ein sattes Grün sorgen. Seitens City Forest hat man bereits das Aufmaß der Erosionsschutzmatten erstellt, die ausgelegt worden sind. Ist man mit dem Zubringer fertig, ist wieder ein kleiner Teilabschnitt des Gesamtprojektes geschafft. Das große Ziel ist es den Muldentalradweg von der Muldenquelle in vogtländischen Schöneck bis nach Dessau zu entwickeln, wo er in den Elberadweg übergeht. Seitens des Zweckverbandes Muldentalradweg habe man das Ziel, den Radweg im Bereich Zwickau bis Schöneck auszubauen.

Über die Mauerkrone der Talsperre Eibenstock

Diesen Ausbau hat man in vier Teilabschnitte gegliedert - Aue-Wolfsgrün, Wolfsgrün-Schönheide, Aue-Bad Schlema und Schönheide-Rautenkranz. Der erste Abschnitt Aue-Wolfsgrün mit über zehn Kilometern Streckenlänge, ist bereits 2013 in Betrieb genommen worden. Dies ist der größte Teil. Die Hauptattraktion ist der Tunnel, der befahrbar gestaltet worden ist, so Uwe Staab. Die Strecke von Wolfsgrün nach Schönheide habe man so gelegt, dass sie über die Mauerkrone der Talsperre Eibenstock verläuft, den Gestenberg entlang bis zur B283.