Züchter sind wieder frohen Mutes

Geflügel Vereinsvorsitzender freut sich über Erfolge und positive Entwicklung

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Klaus Pröger hat auch seine Enkelkinder Ida und Arthur für die Geflügelzucht begeistert. Foto: Baua

Grießbach. Knapp ein Jahr ist es her, da sorgte die Vogelgrippe bei zahlreichen Geflügelzüchtern im Erzgebirge für großen Frust. Obwohl ihre "Schützlinge" nicht betroffen waren, hatten die Tiere zu leiden. "Wir mussten sie einsperren, obwohl sie eigentlich raus wollen", sagt Klaus Pröger.

Inzwischen hat sich die Situation nach Auskunft des 61-jährigen Grießbachers deutlich verbessert. Die Tiere dürfen ihr Leben wieder an frischer Luft genießen - und auch die Geflügelzüchter können ihrem Hobby wieder in gewohnter Manier nachgehen. Geflügelschauen, die Ende vergangenen Jahres abgesagt wurden, locken nun wieder zahlreiche Besucher an.

Vereinsvorsitzender blickt optimistisch in die Zukunft

So auch in Grießbach, wo Pröger schon seit 29 Jahren den örtlichen Rassegeflügelverein leitet. Dieser hat gerade die 47. Kreisjunggeflügelschau des Kreisverbandes Mittleres Erzgebirge ausgerichtet, bei der knapp 100 Züchter insgesamt 518 Tiere präsentierten. Diese Zahlen können sich ebenso sehen lassen wie die Summe der Besucher an beiden Tagen (300). Doch es gibt noch mehr Gründe, warum der Vereinsvorsitzende optimistisch in die Zukunft blickt.

Da sind zum Beispiel seine Fränkischen Feldtauben und vor allem seine Hühner. Mit seiner Rasse der Zwerg-Sundheimer heimste Klaus Pröger bei der Deutschen Junggeflügelschau in Hannover viele Preise ein - darunter sogar das Blaue Band. Ebenso zufrieden ist er mit der Entwicklung seines Vereins, zu dem neben 17 Erwachsenen auch vier Jugendliche gehören. Jüngstes Mitglied ist mit sechs Jahren sein Enkel Arthur. "Das ist bei uns eine Familien-Tradition", strahlt Klaus Pröger.