Zug überfährt rotes Signal bei Johanngeorgenstadt und entgleist

Signalüberfahrt führt zu Zwangsbremsung und Bahnchaos an der Grenze

Johanngeorgenstadt

Gestern gegen 7:43 Uhr kam es kurz vor dem Bahnhof Johanngeorgenstadt zu einem gefährlichen Zwischenfall: Ein Lokführer der Tschechischen Bahn überfuhr ein rotes Signal. Der Zug wurde daraufhin automatisch auf ein sogenanntes Sandgleis geleitet, wo er durch den Sand zwangsgebremst wurde.

 

Glück im Unglück

Sowohl die beiden Insassen des Zuges als auch der Lokführer blieben unverletzt. Dennoch sorgte der Vorfall für erhebliche Einschränkungen im grenzüberschreitenden Bahnverkehr, der derzeit vollständig eingestellt ist.

Großeinsatz der Notfallkräfte

Um die Situation zu bewältigen, sind Notfallmanager der Deutschen Bahn mit einem Notfalltechnikzug sowie einem Kranzug vor Ort. Der Technikzug ist mit Kräften des Technischen Hilfswerks (THW) aus Reichenbach und Zwickau besetzt.

Unterstützung aus Aue-Schwarzenberg

Auch das THW Aue-Schwarzenberg wird später zum Einsatz kommen, um die Unfallstelle auszuleuchten. Damit sind gleich mehrere spezialisierte Einheiten im Einsatz, um die Bergung und Sicherung des Zuges zu gewährleisten.

Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Bis auf Weiteres bleibt der grenzüberschreitende Zugverkehr eingestellt. Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, ist derzeit unklar. Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck daran, die Situation zu stabilisieren und die Strecke schnellstmöglich wieder nutzbar zu machen.

Update 15.45 Uhr

Gegen 15.45 Uhr wurde der Zug mittels eines Krans wieder auf die Gleise gehoben. Der Kran, welcher im Einsatz war, kann bis zu 160 Tonnen anheben.  Der Einsatz war 16.30 Uhr für das THW Aue-Schwarzenberg beendet.

 

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich