"Zuhause am Auersberg" könnte sie heißen

Stiftung Initiatoren erfahren in allen Eibenstocker Ortsteilen viel Zuspruch für ihre Idee der Bürgerstiftung

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Annett Benkert, Kai Dietel, Wolf-Dieter Schreier, Lutz Unger, Mirko Sauerbaum und Silke Dickescheid (v.li.) gehören zum Kreis der Stiftungs-Initiatoren. Foto: R. Wendland

Eibenstock. Das ehrgeizige Vorhaben, für die Stadt Eibenstock und die Ortsteile eine Bürgerstiftung zu gründen, nimmt langsam Formen an. Annett Benkert gehört zum Kreis der Stiftungs-Initiatoren: "Man erlebt es schon, dass Leute eine gewisse Skepsis haben, doch wir sind auf einem guten Weg. Es ist auch für uns eine positive Überraschung, dass wir das geforderte Grundkapital von 50.000 Euro bereits gesichert haben. Das war für uns nicht gleich absehbar." Zuletzt waren die Initiatoren der Stiftung unterwegs in Eibenstock, Carlsfeld und Sosa, um die Idee der Stiftung weiter unter die Leute zu bringen.

Silke Dickescheid gehört ebenfalls zum Kreis der Stiftungs-Initiatoren. Sie sagt: "Wir haben einen Informationsmarathon hinter uns." In Carlsfeld ist man prinzipiell auf offene Ohren gestoßen und hat eine Diskussion im Ort angeregt. Man will die Leute begeistern und mitreißen. "Es müssen Leute aus allen Orten ins Boot. Aus Eibenstock, Carlsfeld und Sosa", sagt Mirko Sauerbaum, der sich zur Stiftung bekannt hat.

Die Stiftung ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bürgern der Stadt Eibenstock und den Ortsteilen. Was den Namen angeht, hat sich Lutz Unger vom Initiatoren-Kreis Gedanken gemacht: "Der Gemeindeverbund der Stadt Eibenstock ist historisch aus getrennten Orten gewachsen." Der Name müsse etwas sein, wo die Leute alle sagen, ja, das gehört zu uns.

"Der Auersberg ist etwas, womit sich jeder identifizieren kann", da ist Unger sicher. Sein Namensvorschlag: Bürgerstiftung "Zuhause am Auersberg". Diesen gilt es zu diskutieren. Einen Namen braucht man definitiv, um gründen zu können. Diese Aufgabe steht jetzt an. Das Grundkapital sei vorhanden und es gibt auch schon Zusagen für jährliche Zahlungen, erklärt Silke Dickescheid.

Was noch aussteht, ist die eigentliche Gründung der Stiftung, die man möglichst zeitnah auch vollziehen möchte. Bis dato hat man sich bewusst zurückgehalten, denn man will zuvor allen Bürgern die Möglichkeit geben, sich zu informieren und sich zu beteiligen. Das Interesse sei da und man erfahre eine positive Resonanz.