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Zukünftiges Kinoerlebnis besser als zuhause im Wohnzimmer

Modernisierung Auer Lichtspielhaus wird derzeit saniert und umgestaltet

Aue. 

Aue. Im Nickel-Odeon Kino-Center in Aue laufen Umbau- und Sanierungsarbeiten. Bereits Anfang April will man mit den Arbeiten, in die rund 400.000 Euro investiert werden, fertig sein. Es wird nicht nur alles neu, sondern auch komfortabler. Und, so Kino-Betreiber Hendrik Pelzer, es geht auch um die die Zukunftssicherheit, was Abstände zwischen den Besuchern angeht, um eventuelle Hygienekonzepte umsetzen zu können: "Deshalb verzichten wir auf sehr viele Sitzplätze." Bisher standen in den vier Sälen des Auer Kinos rund 500 Sitzplätze zur Verfügung. Wenn alles fertig umgestaltet ist, werden es noch 280 Sitzplätze sein. Zwischen den Stühlen, die entsprechend auf Abstand stehen, wird es noch kleine Komfortzonen geben, wie beleuchtete Tische und Ähnliches.

Eigentlich baut Hendrik Pelzer, der Inhaber und Geschäftsführer der Deutschen Theaterbau GmbH ist, mit seinem Unternehmen europaweit Kinos. Die Einrichtung in Aue ist die Einzige, die er selbst betreibt und dort fließt all seine Erfahrung ein. Man gehe als Kinobauer mit ganz anderen Augen durch die Räume, sagt Pelzer: "Meiner Meinung nach ist in Aue in den letzten 20 Jahren zu wenig passiert und man war nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Das oberste Ziel eines Kinos muss es sein, dass die Audio- und Bildtechnik, der Sitzkomfort und auch alles andere besser ist, als zuhause im Wohnzimmer." Man nutzt die Zeit, die man geschlossen haben muss aufgrund des Lockdowns, um alles auf den neuesten Stand zu bringen. Inhaltlich konzentriert man sich auf aktuelle Filme, Komödien und auch Kinderfilme.



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