Zukunftskonferenz bleibt ergebnislos

Projekt Neue Runde soll 2013 eingeläutet werden

Bad Schlema. Mit der Zukunftskonferenz, die jetzt im Gemeindesaal von Bad Schlema lief, wollten die Initiatoren von der Bergbrüderschaft Bad Schlema herausfinden, was junge Leute bewegt, was ihnen im Ort gefällt und was nicht und welche Ideen sie haben. "Es ist während der Veranstaltung eine recht lebhafte Diskussion entstanden. Leider ist das Ganze nicht so gelaufen, wie wir uns das gewünscht hatten", sagt Vize-Vereinschef Andreas Rössel. Es seien zwar einige Punkte angesprochen worden, doch die Diskussion der anwesenden Erwachsenen, wo auch der Vorwurf kam, die jungen Leute sollten doch selbst aktiv werden, habe die Schüler ausgebremst. Fakt sei: ohne geeignete Anleitung und die nötigen finanziellen Mittel können Jugendliche die besten Ideen nicht umsetzen. Ein Lösungsansatz: auf die Entscheidungsträger zugehen und sehen, ob man nicht Sponsoren ins Boot holen kann. Die Rede war von einer Disko-Veranstaltung, die ein bis zweimal im Jahr stattfinden soll. Andreas Rössel sieht die Zukunftskonferenz vorerst als ergebnislos: "Sicher gibt es Ansatzpunkte, wo man in einer zweiten Runde, wo man spezieller einlädt, nachhacken und nacharbeiten kann." Dem Verein liege die Nachwuchsarbeit sehr am Herzen. Angedacht ist von der Bergbrüderschaft Bad Schlema im kommenden Jahr eine Foto-Aktion: dort sollen junge Leute Dinge im Ort fotografieren, die ihnen gefallen oder auch nicht gefallen. Die Arbeiten sollen in einer Ausstellung gezeigt werden.