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Zum Jubiläum gibt's eine eigene Prägung

Jubiläum Numismatische Gesellschaft Zschopau feiert in Schloss Wildeck einen runden Geburtstag

Zschopau. 

Zschopau. Mit einer großen Festsitzung und einem Rundgang durch Schloss Wildeck hat die Numismatische Gesellschaft Zschopau ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Dabei führte der Weg auch durch die Münzwerkstatt, in der eigens für den runden Geburtstag spezielle Münzen geprägt wurden. "Unsere Werkstatt ist etwas ganz Besonderes. Bei großen Anlässen lassen wir uns immer etwas einfallen", sagte der Vereinsvorsitzende Roland Sittel. Als Beispiel nannte er ein Exemplar, das zu Ehren von Gustav Julius Buschick angefertigt worden war. Der letzte sächsische Münzmeister hatte am 13. Juni 1815 ausgerechnet in Zschopau das Licht der Welt erblickt.

Nachwuchs gesucht!

Und in Zschopau dreht sich auch heute noch viel um Münzen und Medaillen. Hauptverantwortlich dafür ist die Numismatische Gesellschaft, die im Februar 1968 als Fachgruppe gegründet wurde. "Erster Vorsitzender war Karl Scheibner", berichtete Sittel, der den mittlerweile 96-jährigen Mitbegründer beim Jubiläum begrüßen konnte. Nach Heinz Kunze und Peter Hammer hält nun Sittel die Fäden des Vereins in der Hand. Und als solcher ließ er die Geschichte kurz Revue passieren. Dabei betonte er gleichzeitig, wie interessant dieses Sammlerhobby ist: "Es zeigt die Fülle an Wissenswertem und Lehrreichem und belegt uns in eindrucksvollen Hinweisen nicht nur das Material oder die Prägetechnik, sondern auch den Grund der Anfertigung."

Exkursionen seien für die Vereinsmitglieder zudem ein Muss. Die Münzkabinette in Dresden und Berlin haben sie ebenso schon besucht wie das Bayrische Münzamt. Sogar bis nach Prag, Wien oder Luxemburg sind die Zschopauer Numismatiker schon gereist. "Dabei ist die Zahl der Mitglieder konstant geblieben", sagt Sittel, der 16 Kollegen an seiner Seite hat. Allerdings sei das Durchschnittsalter mittlerweile auf 65 Jahre gestiegen, sodass man sich über Nachwuchs freue.



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