Zusammenarbeit der Ringervereine zahlt sich aus

Ringen Einige Talente unter den Kindern und Jugendlichen

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Die Thalheimer Nachwuchsringer - im Bild Lilly Schneider beim Ausheben der Auerin Linda Karwinski - trainieren stellenweise gemeinsam. Foto: Ralf Wendland

Thalheim. Bei Ringerverein Thalheim ist die Nachwuchsarbeit ein wichtiger Bestandteil. Aktuell zählt man im Nachwuchsbereich 70 Kinder und Jugendliche.

Trainer Frank Opitz ist guter Dinge: "Es sind einige Talente darunter." Die Thalheimer schauen, was das Training angeht, auch über den Tellerrand hinaus und arbeiten gut mit umliegenden Ringervereinen zusammen. Dazu gehört auch der Nachwuchs der Abteilung Ringen des FC Erzgebirge Aue.

Auch Mädchen auf der Matte

FCE-Trainer Björn Schöniger sagt: "Die Zusammenarbeit ist ein guter Ansatz gerade in einer Randsportart, wie dem Ringen. Durch das gemeinsame Training kann man sich austauschen und die jungen Sportler bekommen auch einmal andere Trainingspartner." So könne man die Entwicklung noch besser fördern.

Bei den Ringern sind nicht nur Jungs am Start. In beiden Vereinen gehen auch Mädchen auf die Matte. Die 16-jährige Lilly Schneider trainiert in Thalheim und hat dieses Jahr ein großes Ziel: "Ich möchte zur Europameisterschaft im April starten und dort möglichst unter die besten Fünf kommen. Das ist mein Ziel."

Die junge Sportlerin ist sehr erfolgreich unterwegs und hat schon einige Medaillen eingeheimst. Letztes Jahr zur Deutschen Meisterschaft war es zwar kein Treppchenplatz, aber Rang sieben ist dennoch ein Erfolg. Lilly Schneider trainiert, um immer besser zu werden.