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Zwönitzer haben Lichtmeß gefeiert

Event Weihnachtsbeleuchtung ist abgeschaltet

Zwönitz. 

Zwönitz. Auch der schönste Lichterglanz hat einmal ein Ende - genau 40 Tage nach Heiligabend ist gestern am Sonntag in Zwönitz die Weihnachtsbeleuchtung abgeschaltet worden. Lichtmeß ist in Zwönitz längst Tradition und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher in die Stadt, was auch jetzt wieder der Fall gewesen ist. Bürgermeister Wolfgang Triebert sagt: "Das Ganze hat sich etabliert. Mittlerweile haben wir zu Lichtmeß 16 Angebote auf dem Markt."

Das Ganze mutet an, wie ein kleiner Weihnachtsmarkt. Neben Kultur auf der Bühne sorgen Händler für das leibliche Wohl der Gäste. Und in den Gaststätten darf das traditionelle Lichtmeß-Essen Hirsebrei und Bratwurst nicht fehlen. Die Plätze sind in der Regel weit im Vorfeld bestellt. Eine Besonderheit ist zu Lichtmeß in Zwönitz auch die Gewitterkerze. Diese soll, wie es der Volksmund sagt, im noch jungen Jahr Wohnung und Haus ihres Besitzers vor Gewitterschlag schützen. Zudem spendet sie zumindest ein wenig Licht, nachdem man in der Stadt die Weihnachtsbeleuchtung ausgeschaltet hat.

Die Nachfrage ist sehr groß und so haben die Zwönitzer in diesem Jahr die Kerzen nicht nur in der Stadtinformation angeboten, sondern auch in einer separaten "Gewitterkerzen-Bude" auf dem Markt. Pünktlich 18 Uhr ist es dann soweit gewesen. Wolfgang Triebert hat das Signal "Licht Aus" gegeben und mit einmal ward es dunkel. Jetzt werden die Lichter erst einmal gut verpackt, um sie dann am 1. Advent-Wochenende wieder rauszuholen.

 

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