Zwönitzer Sportler mischen in Sachsen mit

Verein Turn- und Skiverein Zwönitz nimmt positive Entwicklung

Zwönitz. 

Zwönitz. Beim Turn- und Skiverein 1859 Zwönitz hat bereits vor drei Jahren ein Generationswechsel stattgefunden. In der Zeit bis heute ist unheimlich viel passiert. Der Verein hat sein Domizil am Ziegenberg in Zwönitz - dort kümmert man sich um den Skihang und hat am Fuße des Berges eine Skihütte.

Der Vorsitzende Jens Kriegel ist stolz auf das, was bisher alles geschafft worden ist: "Wir haben mit der Sanierung der Skihütte begonnen - angefangen haben wir konkret mit der Küche, dem Gastraum und den Toiletten." Wie der Vereinschef erklärt, will man im jetzt anstehenden Frühjahr mit der Sanierung des Dachgeschosses beginnen. Die Gästezimmer sollen umgebaut und hergerichtet werden. Gerade in der Abteilung Ski sei es so, sagt Kriegel, dass sich keiner zurückhält, wenn es etwas zu tun gibt: "Jeder packt mit an und bringt sich ein, was auch das Schöne an dieser Gemeinschaft ist."

Nach sieben Jahren hat der Verein nun wieder einen Wettkampf ausgetragen

Aktuell zählt man im Verein 142 Mitglieder. Die Zahl sei stetig weiter steigend. Das sich der Trend so positiv abzeichnet, freut Jens Kriegel besonders. Sportlich gesehen, mischen einige der Zwönitzer Aktiven auf Landesebene im sachsenweiten Vergleich vorn mit. Das sei bei den Jugendlichen, insbesondere bei den14-jährigen Mädchen genauso wie im Männerbereich.

Bei den Herren nennt Kriegel einen Namen: Frieder Roscher. In diesem Jahr hat er seinen 65. Geburtstag gefeiert und er lässt keinen Wettkampf aus. Auch seien Niklas Kriegel und Sven Nebel zu nennen, die sehr erfolgreich unterwegs sind. Im Jugendbereich sind es Namen, wie Nils Kaulfuß, Josefine Troll und Josie Mehlhorn.

Mit dem Alpin-Wettkampf um den Ziegenberg-Pokal haben die Zwönitzer jetzt nach sieben Jahren erstmalig wieder einen eigenen Wettkampf austragen können - die Schneelage hat es in diesem Jahr zugelassen, vor heimischer Kulisse. Ausgetragen worden ist ein Riesenslalom-Wettbewerb für verschiedene Altersklassen beginnend bei der U6 bis zu den Damen und Herren, für den es sehr positive Resonanzen gegeben hat. Auf sieben Jahre Pech folgte also ein Jahr mit guten Bedingungen.