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"Zweifel wären falsch": Leonhardt steht hinter dem neuen FCE-Coach

Personal Cheftrainer Aliaksei Shpileuski führt den Aue in die Saison

Aue-Bad Schlema. 

Aue-Bad Schlema. Aliaksei Shpileuski - dieser Name wurde Anfang Juni garantiert tausendfach gegoogelt. Wer ist dieser 33-Jährige, der den FC Erzgebirge Aue durch die kommende Saison führen soll? Er ist in Minsk geboren und ab seinem 7. Lebensjahr in Deutschland aufgewachsen.

Weggang von Testroet als trauriger Höhepunkt

Die nächste Frage, die alle brennend interessiert: Wie genau spricht man seinen Namen aus? Aleksey Shpilevski - eigentlich ganz einfach. Während mittlerweile niemand mehr über die Aussprache von Aleksey stolpert, stolperte der ein oder andere während der Vorbereitung über seine Entscheidungen. Für die meisten war der Weggang von Pascal Testroet zum Liga-Konkurrenten 1. FC Heidenheim der traurige Höhepunkt. Da half es auch nicht, dass Shpileuski ein ehemaliger defensiver Mittelfeldspieler ist und bis zu U18 für den VfB Stuttgart spielt. Es half nicht, dass er bei der Europameisterschaft 2005 Nationalspieler der U17 seines Heimatlandes war. Und es half auch nicht, dass er Kairat Almaty zum Meistertitel führte.

Ein durchweg guter Eindruck

Doch einer steht voll und ganz hinter ihm: Helge Leonhardt. "Ich beschäftige mich mit dem Kerngeschäft und nicht mit den sozialen Medien. Ich gehe zum Training, gehe zur Mannschaft und zu den Trainern. Da habe ich durchweg einen guten Eindruck", so Leonhardt und fügt martialisch hinzu: "Zweifel wären falsch. Ich muss hinter den Dingen stehen, die ich entscheide."

Fans als der 12. Mann zurück

Nicht nur, dass Mannschaft und Trainer ab dem heutigen Sonntag zeigen können, was sie draufhaben, freut den Veilchen-Boss. Er ist auch erleichtert, dass es mit Fans losgehen kann. Gerade auch am 13. August, wenn der FC Erzgebirge Aue auf Schalke gefragt ist, sei die Unterstützung der Anhänger wichtig. Und auch in den Heimspielen werden die Fans benötigt, sollen endlich wieder der 12. Mann sein.



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