Zweimal Meistertitel auf nationaler Ebene

Orientierungslauf Zwei Starterinnen des SV Lengefeld gewinnen Gold

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Meistens ist es für die Orientierungsläufer nicht leicht, die Posten im dicht bewachsenen Wald zu finden. Foto: Andreas Bauer

Lengefeld. Im Jugendbereich sind die Orientierungsläufer des SV Lengefeld eine wahre Macht. Nachdem sie kurz zuvor bereits bei den Deutschen Meisterschaften auf der Langdistanz gut abgeschnitten hatten, gelangen ihnen nun auch auf der Mitteldistanz sehr gute Ergebnisse.

Ausgetragen wurden diese nationalen Titelkämpfe in der Dippoldiswalder Heide, wo die Veranstalter anspruchsvolle Strecken gelegt hatte. "Bei sehr hohem Lauftempo musste ständig der Augenkontakt zur Karte gehalten werden", schildert Trainer Jörg Hänsel die knifflige Herausforderung. Schon kleine Unachtsamkeiten konnten viel Zeit kosten.

Davon leisteten sich allerdings Luise Steinert (W 14) und Hannah Hänsel (W 18) keine - beide holten in ihren Altersklassen die Meistertitel. Auch Dennis Bräuer (M 18) hätte es beinahe aufs Podest geschafft, schrammte als Vierter aber letztlich um 18 Sekunden an Bronze vorbei. Auch Hanka Straube blieb diesmal ohne Medaille und belegte in der Damen-Elite Platz 6.

Mit einem Bundesranglistenlauf wartete an gleicher Stelle tags darauf noch ein Wettkampf von nationaler Bedeutung. Auch bei diesem Wettstreit auf der Langdistanz ließ sich Hannah Hänsel den Sieg nicht nehmen. Mit einem Vorsprung von mehr als zwölf Minuten deklassierte sie die W-18-Konkurrenz förmlich.

In der W 14 hatte diesmal Lena Neumann die Nase vorn, während sich Luise Steinert mit dem vierten Platz begnügen musste. Dafür durfte sich Dennis Bräuer in der M 18 diesmal freuen. Er gewann ebenso Bronze wie Erdmute Geißler in der W 65.

Laut Jörg Hänsel waren die Ergebnisse hoch einzuschätzen, da die Posten wieder einmal anspruchsvoll platziert waren. Außerdem war es dem SVL-Trainer zufolge schwierig, für die längeren Laufstrecken zwischen den Posten die kürzeste Route zu finden.