Zwischenlösung: Statt Robur betagter Mercedes für Pfaffroda

Ersatz Bürgermeister stellt neues Auto und neues Gerätehaus in Aussicht

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Das LF 16 TS ist zwar schon gebraucht, wird den Einsatzkräften aber nützlich sein. Foto: Jan Görner

Pfaffroda. Die Freiwillige Feuerwehr Pfaffroda kann endlich ihren 30 Jahre alten Robur ausrangieren.

Obwohl er die Kameraden nie im Stich gelassen hat, entspricht er schon längst nicht mehr den geltenden Sicherheitsstandards. Nun steht ihnen ein LF 16 TS zur Verfügung.

Der Mercedes-Benz ist zwar schon einige Jahre alt, wird der Wehr jedoch gute Dienste leisten. "Das Fahrzeug ist nur eine Zwischenlösung, bis wir für Pfaffroda ein neues anschaffen können", sagte der Bürgermeister der Stadt Olbernhau Heinz-Peter Haustein. Er sicherte dem Ortsteil Pfaffroda zu, dass dies nach der Übergabe eines Gerätehausneubaus erfolgen wird.

Mit dessen Bau wird in absehbarer Zeit begonnen, wie das Stadtoberhaupt versicherte. Der Pfaffrodaer Wehrleiter Jürgen Löwe ist hoch erfreut angesichts dieser Aussichten. Um ein neues Fahrzeug bemüht sich die Wehr seit Mitte der 1990er Jahre. Der Neubau des Gerätehauses ist ebenfalls seit Jahren Wunsch der Wehr.

Erst Anfang des Jahres wurde Pfaffroda Teil der Stadt Olbernhau. "Ohne den Anschluss wäre für uns weder ein neues Fahrzeug noch ein neues Gerätehaus in naher Zukunft möglich gewesen", betonte Jürgen Löwe. 18.000 Euro hat das Löschfahrzeug gekostet. Etwa 5.000 Euro sind von Freunden der Feuerwehr gespendet worden.