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Zwönitz: MDR Sachsen Weihnachtstour ist gestartet

MDR-Tour Zwönitzer haben ihre Stadtaufgabe erfüllt

Zwönitz. 

Zwönitz. Die Stadt Zwönitz hat ihre Aufgabe im Rahmen der MDR Sachsen Weihnachtstour gemeistert. Mindestens 50 handgeschriebene, gemalte oder gebastelte Wunschzettel sollen von 50 Zwönitzern an die Stadt gesendet und im Rathaus-Foyer aufgehangen werden. Das Ziel ist übererfüllt, denn die Zwönitzer haben den gelben Wunschbriefkasten vorm Rathaus ordentlich gefüllt - insgesamt waren es 159 Wunschzettel. "Wir haben natürlich gehofft, dass wir es schaffen und waren optimistisch, weil wir die Zwönitzer kennen. Wir haben mit 70 bis 80 Wunschzetteln gerechnet. Das es dann doch so viele werden, ist klasse. Dabei ist es am Anfang etwas verhalten losgegangen. Am ersten Tag hatten wir gerade einmal 15 Wunschzettel liegen und da wird man schon etwas unruhig als Bürgermeister", sagt das Zwönitzer Stadtoberhaupt Wolfgang Triebert, der ins Gewand eines Nachtwächters geschlüpft ist und auf die Aktion aufmerksam gemacht hat. Auch das war Teil der Aufgabe. Die Wünsche, die auf den Zetteln niedergeschrieben wurden, sind sehr vielfältig. "Wir müssen die Wünsche jetzt alle erfassen. Wir werden uns dann zusammensetzen und sehen, was davon umsetzbar ist. Es gibt auch Wünsche, wo wir ohnehin schon dran sind und diese realisieren werden." Die Erfüllung der Stadtaufgabe ist verbunden mit einer Finanzspritze von 1000 Euro für einen guten Zweck in der Stadt. Die Zwönitzer haben sich entschlossen, den Scheck an den Zwönitzer HSV auszureichen. Präsident Ralf Beckmann freut sich riesig: "Wir werden das Geld in die Nachwuchsarbeit des Vereins stecken." Ines Klein, die Moderatorin der MDR Sachsen Weihnachtstour sagt: "Die Städte suchen wir immer bewusst aus und jedes Jahr ist ein Vertreter aus dem Erzgebirge dabei. Auf die Erzgebirger ist Verlass. Da merkt man, dass Engagement da ist und auch der Zusammenhalt." Bei der klassischen MDR Sachsen Weihnachtstour, wie man sie aus den Vorjahren kennt, hat man immer den Weihnachtsmarkt als Kulisse und Flair genutzt, so Klein: "Die Tour mache ich 2020 schon mit einem tränenden Auge, weil man sich automatisch an die anderen Jahre erinnert, wo viele Leute vor der Bühne stehen und in dem Moment die Aufgabe umsetzen. Uns blutet schon ein wenig das Herz, aber wir versuchen das Beste draus zu machen."