Zwönitzer haben ein "Bio-Skigebiet"

Winter Frau Holle leistet ganze Arbeit

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Marco Nobis (li.) und Horst Hahnemann freuen sich über die weiß Pracht am Ziegenberg und hoffen auf viele Gäste. Foto: R. Wendland

Zwönitz. Schneekanonen gibt es am Ziegenberg in Zwönitz nicht, doch die braucht man momentan auch nicht. Frau Holle leistet ganze Arbeit und sorgt für jede Menge Schnee. Die Abteilung Ski Alpin des Turn- und Skivereins 1859 Zwönitz ist zufrieden. Marco Nobis, einer der Übungsleiter, schmunzelt: "Wir haben ein richtiges Bio-Skigebiet."

Man komme gut über die Runden. "Kosten haben wir hauptsächlich nur, wenn der Lift sich dreht und wenn er das tut, fließt auch Geld in die Kasse", so Nobis. Einer der größten Posten ist die TÜV-Prüfung des Liftes alle zwei Jahre und das muss eingespielt werden, erklärt Horst Hahnemann, der Ehrenvorsitzende des Vereins. Genauso müssen Energie und Versorgung für die Skihütte sichergestellt werden. Mit 80 Leuten stellen die Wintersportler die meisten Mitglieder im Verein, der insgesamt 121 Mitstreiter hat. Am Ziegenberg gibt es zwei Lifte für den rund 350 Meter langen Hang. Derzeit messen die Zwönitzer 15 Zentimeter Schneeauflage und die Bedingungen sind gut. Geöffnet ist der Lift immer Montag bis Freitag in der Zeit von 16 bis 20 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr. Alle Aktivitäten und Öffnungszeiten sind auch im Internet unter: www.tus-zwoenitz.de veröffentlicht.

Was den Skihang selbst angeht, sei dieser von den Holzfäll- und Pflegearbeiten, die im Sommer 2016 am Ziegenberg gelaufen sind, unberührt geblieben. Einige Aktive der Abteilung Ski Alpin treten auch bei Wettkämpfen an. Für Anfang Februar planen die Zwönitzer am Ziegenberg eine offene Vereinsmeisterschaft, wenn es die Witterung hergibt.